Wozu hat man ein Herz?
Natürlich könnte man jetzt sagen, damit wir leben – aber ich meine das nicht medizinisch. Ich meine das Herz, das wir fühlen.
Ich glaube, wir haben ein Herz, damit wir nicht einfach still und stumm durchs Leben gehen. Damit wir sehen, was um uns herum passiert – und auch wirklich HINsehen. Nicht nur nach vorne, wo unser eigener Weg verläuft, sondern auch nach links und rechts und damit auch liebevoll auf andere.
Ein Herz zu haben bedeutet, es zu öffnen. Für ein gutes Wort. Für ein Lächeln. Für Mitgefühl. Für all das, was das Leben menschlich macht. Auch gegenüber Tieren!
Natürlich riskieren wir damit auch, verletzt zu werden – aber gleichzeitig ist es die einzige Möglichkeit, echte Nähe und Wärme zu erfahren. Oft sind es gar nicht die großen Dinge, die zählen. Manchmal reicht es schon, einen Fremden auf der Straße anzulächeln. Man weiß nie, wie sehr genau dieses kleine Zeichen jemandem den Tag erhellen kann. Oder wenn wir innehalten, um einem verletzten Tier zu helfen, anstatt einfach vorbeizugehen. In solchen Momenten zeigt sich, wozu wir unser Herz haben: um es zu teilen.
Ich glaube, wir sollten einander mehr sehen und fühlen. Wir kennen ja alle die schöne Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry „Der kleine Prinz“ und die weltberühmten Sätze: ‚“Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Diese Erzählung wurde 1943 von Saint-Exupéry während seines Aufenthaltes in New York geschrieben und auch veröffentlicht. Von einem Mann inmitten der Wirrungen des zweiten Weltkrieges! „Der kleine Prinz“ gilt als das weltweit meistverkaufte Werk nach der Bibel und dem Koran. Es wurde in fast 500 Sprachen und Dialekte übersetzt – zu Recht, wie ich finde!
Vielleicht fangen wir genau heute damit an, mit dem Herzen zu sehen – mit einem Lächeln, einem guten Wort, einer kleinen Geste. Unser Herz kennt den Weg.
Ich glaube, wir haben ein Herz, damit wir nicht einfach still und stumm durchs Leben gehen. Damit wir sehen, was um uns herum passiert – und auch wirklich HINsehen. Nicht nur nach vorne, wo unser eigener Weg verläuft, sondern auch nach links und rechts und damit auch liebevoll auf andere.
Ein Herz zu haben bedeutet, es zu öffnen. Für ein gutes Wort. Für ein Lächeln. Für Mitgefühl. Für all das, was das Leben menschlich macht. Auch gegenüber Tieren!
Natürlich riskieren wir damit auch, verletzt zu werden – aber gleichzeitig ist es die einzige Möglichkeit, echte Nähe und Wärme zu erfahren. Oft sind es gar nicht die großen Dinge, die zählen. Manchmal reicht es schon, einen Fremden auf der Straße anzulächeln. Man weiß nie, wie sehr genau dieses kleine Zeichen jemandem den Tag erhellen kann. Oder wenn wir innehalten, um einem verletzten Tier zu helfen, anstatt einfach vorbeizugehen. In solchen Momenten zeigt sich, wozu wir unser Herz haben: um es zu teilen.
Ich glaube, wir sollten einander mehr sehen und fühlen. Wir kennen ja alle die schöne Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry „Der kleine Prinz“ und die weltberühmten Sätze: ‚“Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Diese Erzählung wurde 1943 von Saint-Exupéry während seines Aufenthaltes in New York geschrieben und auch veröffentlicht. Von einem Mann inmitten der Wirrungen des zweiten Weltkrieges! „Der kleine Prinz“ gilt als das weltweit meistverkaufte Werk nach der Bibel und dem Koran. Es wurde in fast 500 Sprachen und Dialekte übersetzt – zu Recht, wie ich finde!
Vielleicht fangen wir genau heute damit an, mit dem Herzen zu sehen – mit einem Lächeln, einem guten Wort, einer kleinen Geste. Unser Herz kennt den Weg.
Eure
Britta

Doppelmoral begegnet mir beinahe täglich: im Berufsleben, im Bekanntenkreis und vor allem hier auf Instagram. Wasser predigen, Wein trinken: Moral wird so hingebogen, wie sie uns gerade passt! Bequem ist sie zudem. Doppelmoral erlaubt uns, klare Kante zu zeigen, ohne selbst Konsequenzen zu tragen. Wir verurteilen laut, was wir im eigenen Leben stillschweigend relativieren. Moral tarnt sich als Haltung, ist aber oft nichts weiter als Selbstschutz. Im Alltag zeigt sich das deutlich. Wir empören uns über respektloses Verhalten im Netz, während wir selbst bissige Kommentare liken oder teilen. Wir verlangen Umweltbewusstsein, steigen aber für Kurzstrecken ins Auto, weil es einfacher ist. Wir pochen auf Fairness im Job, nutzen aber jede Grauzone zu unserem Vorteil. Ausländerfeindliche Parolen im Alltag, aber selbstverständlich Urlaub in Dubai. Veganismus laut vertreten, während Lederschuhe im Schrank stehen. Klimaschutz fordern, aber für den Wochenendtrip ins Flugzeug steigen. Gegen Konsumwahn wettern und gleichzeitig bei jeder Rabattaktion zuschlagen. Work-Life-Balance predigen und gleichzeitig von anderen ständige Erreichbarkeit erwarten. Die Liste scheint schier unendlich! Das Problem ist, dass wir es uns selten eingestehen. Doppelmoral beginnt dort, wo Selbstkritik endet. Wer sich nur als Teil der „richtigen Seite“ sieht, übersieht die eigenen blinden Flecken. Handle ich wirklich so, wie ich es von anderen verlange? Oder passt sich meine Moral einfach meiner Situation an? Ehrlichkeit sich selbst gegenüber ist anstrengend – aber die einzige Alternative zur bequemen Heuchelei. Auch ich hinterfrage mich oft genug: Sind Maßstäbe, die ich an andere anlege, strenger als die für mich selbst? Doppelmoral zeigt auf, wo wir eigene Ausnahmen für gerechtfertigt halten, die der anderen aber nicht. Ich gebe zu – ich übe weiterhin! Wie geht ihr mit diesem Thema um? Eure Britta

Ich weiß, ich weiß. Jetzt wäre der Moment für einen Text über Dankbarkeit, Lebensfreude und darüber, wie schön es ist, älter zu werden. Mit Kuchen, Kerzen und vielleicht einem leicht gerührten Blick zurück. Spoiler: Wird es nicht. Denn wenn ich ehrlich bin, ist mein Geburtstag für mich eher so mittelspannend. Denn jedes Jahr passiert zuverlässig das Gleiche: mein Handy führt ein Eigenleben. Es klingelt, summt, blinkt – als hätte es den Auftrag, mich daran zu erinnern, dass ich existiere. Was nett ist. Wirklich. Aber auch ein bisschen… konzentriert. Menschen melden sich, von denen ich ziemlich genau seit dem letzten Geburtstag nichts mehr gehört habe. Als gäbe es irgendwo einen geheimen „Einmal-im-Jahr-Kontakt“-Kalender. Und dann beginnen sie, diese Gespräche ohne Spannungsbogen: „Na, alles gut?“, „Was machst du heute noch?“, „Feierst du schön?“ Und ich erzähle. Immer wieder das Gleiche. Freundlich, natürlich. Aber innerlich denke ich mir: Wir könnten das Gespräch auch einfach speichern und nächstes Jahr wieder abspielen. Es ist ja lieb gemeint. Und ich weiß das auch zu schätzen. Aber gleichzeitig zeigt dieser Tag etwas, das ich irgendwie schräg finde: Aufmerksamkeit, die sich wie ein Stau verhält. Einmal im Jahr alles auf einmal. Dabei sind mir die anderen Tage so viel lieber. Die 364 Tage, an denen jemand einfach schreibt: „Musste gerade an dich denken.“. Spontane Anrufe ohne Anlass. Kleine Nachrichten, die nicht vom Kalender diktiert sind. Das sind die mir wirklich wichtigen Momente. Mein Geburtstag dagegen? Der darf ruhig unspektakulär sein. Kein großes Tamtam, kein Pflichtprogramm, kein „Das muss jetzt aber besonders sein“. Ein ganz normaler Tag, an dem man sich mit wenigen Lieblingsmenschen umgibt und einfach nett essen geht. In diesem Sinne: Ich habe heute Geburtstag. Trotzdem ist es einfach nur ein ganz normaler Sonntag. Wer kennts? Eure Britta

Kennt ihr auch diese Menschen, die mit einem Unschuldsgesicht gerne mal subtil piksen? Es sind nicht die lauten Konflikte, die einen beschäftigen. Es sind die leisen. Diese beiläufigen Fragen und Sätze, die harmlos klingen. Kein offener Angriff, eher ein feines Piksen. Und trotzdem beschäftigt es dich noch Stunden später. In meinem Umfeld gibt es Menschen, die genau das beherrschen. Nicht offen verletzend, nicht direkt angreifend – sondern subtil. Ich dachte immer, dass solche Verhaltensweisen im Alter verschwinden. Dass Menschen, sagen wir mal ab fünfzig, eine gewisse Klarheit und Reife entwickelt haben. Dass sie Dinge direkt ansprechen oder eben gar nicht. Heute weiß ich: Das stimmt so leider nicht. Diese kleinen Stiche kommen selten aus dem Nichts. Sie erzählen sehr viel über die Menschen, die sie setzen. Über ihre Unsicherheiten, unausgesprochene Vergleiche, manchmal auch über ein Bedürfnis nach Überlegenheit. Denn wer klar und sicher ist, muss nicht zwischen den Zeilen treffen. Gleichzeitig sagen die Pikser auch etwas über mich. Darüber, wo ich ins Grübeln komme und warum. Genau in dieser Schnittstelle entsteht die Wirkung: zwischen dem, was gesagt wird – und dem, wo es trifft. Das subtile Piksen hat etwas sehr Unangenehmes an sich. Es wird keine direkte Frage geäußert, lediglich Andeutungen, Tonfall oder doppeldeutige Aussagen. Damit es nicht ganz so offensichtlich ist, wird es oft als „sozial akzeptabel“ verpackt. Subtile Stiche sind leise, aber nicht harmlos! Warum machen Menschen das? Klar sagen sie oft mehr über den Sender als über den Empfänger. Vermutlich ein Spiegel eigener Unsicherheiten oder Konkurrenzdenken. Oberhand gewinnen oder behalten; einfach besser dastehen und den anderen versuchen klein zu machen. Was tun? Eigene Trigger reflektieren, versuchen, sich nicht darauf einzulassen, weglächeln. Und: Grenzen setzen. Klar, deutlich, mit Nachdruck. Wer kennt es? Eure Britta








