Fit im Schritt: Ein Thema, über das wir Frauen viel sprechen sollten!

Unser Körper verändert sich. Besonders während und nach den Wechseljahren können Beschwerden auftreten, über die wir lieber schweigen: Das Gefühl, dass im Intimbereich nichts mehr so ist wie früher. Viele nehmen diese Veränderungen als "normal" hin und glauben, man müsse damit leben. Das unangenehme Gefühl, das einen im Alltag begleitet und nervt wie nix!


Dieses Thema war auch Gegenstand bei meiner alljährlichen Routineuntersuchung beim Gynäkologen. Wir haben über eine Laserbehandlung gesprochen, die all die unangenehmen Begleiterscheinungen spürbar und schnell reduziert oder gar ganz beseitigt. Ehrlich gesagt war ich zunächst skeptisch, weil ich von dieser Behandlung noch nie gehört hatte. Auch die Kosten sind natürlich ein Thema, zumal die gesetzliche Krankenversicherung diese nicht übernimmt: rund 450 Euro kostet eine Sitzung. Drei Behandlungen werden empfohlen – da überlegt man natürlich.

Trotzdem habe ich mich dafür entschieden. Ergebnis? Ich hätte nie gedacht, dass ich schon zwei Tage nach der ersten Behandlung so eine Veränderung spüren würde. Alle unangenehmen Symptome waren zumeist verschwunden und alles fühlt sich „unten rum“ wieder normal an. Fit im Schritt halt!


Natürlich weiß ich, dass jede Frau anders ist und jede Behandlung unterschiedlich wirken kann. Ich weiß auch, dass diese Lasertherapie medizinisch noch diskutiert wird. Ich mache ganz bewusst auch namentlich nicht Werbung für ein Unternehmen, sondern nur für die Möglichkeit einer Lasertherapie und möchte sie als ehrliche Erfahrung mit Euch teilen! Wenn jemand mehr wissen möchte, gerne per DM.  


Vielleicht hilft meine Erfahrung der einen oder anderen, auch ihre Frauenärztin oder Frauenarzt darauf anzusprechen und sich über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten beraten zu lassen. Wir müssen nicht alles ertragen. Manchmal dürfen wir uns auch einfach helfen lassen. Oder?



Eure

Britta

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Doppelmoral begegnet mir beinahe täglich: im Berufsleben, im Bekanntenkreis und vor allem hier auf Instagram. Wasser predigen, Wein trinken: Moral wird so hingebogen, wie sie uns gerade passt! Bequem ist sie zudem. Doppelmoral erlaubt uns, klare Kante zu zeigen, ohne selbst Konsequenzen zu tragen. Wir verurteilen laut, was wir im eigenen Leben stillschweigend relativieren. Moral tarnt sich als Haltung, ist aber oft nichts weiter als Selbstschutz. Im Alltag zeigt sich das deutlich. Wir empören uns über respektloses Verhalten im Netz, während wir selbst bissige Kommentare liken oder teilen. Wir verlangen Umweltbewusstsein, steigen aber für Kurzstrecken ins Auto, weil es einfacher ist. Wir pochen auf Fairness im Job, nutzen aber jede Grauzone zu unserem Vorteil. Ausländerfeindliche Parolen im Alltag, aber selbstverständlich Urlaub in Dubai. Veganismus laut vertreten, während Lederschuhe im Schrank stehen. Klimaschutz fordern, aber für den Wochenendtrip ins Flugzeug steigen. Gegen Konsumwahn wettern und gleichzeitig bei jeder Rabattaktion zuschlagen. Work-Life-Balance predigen und gleichzeitig von anderen ständige Erreichbarkeit erwarten. Die Liste scheint schier unendlich! Das Problem ist, dass wir es uns selten eingestehen. Doppelmoral beginnt dort, wo Selbstkritik endet. Wer sich nur als Teil der „richtigen Seite“ sieht, übersieht die eigenen blinden Flecken. Handle ich wirklich so, wie ich es von anderen verlange? Oder passt sich meine Moral einfach meiner Situation an? Ehrlichkeit sich selbst gegenüber ist anstrengend – aber die einzige Alternative zur bequemen Heuchelei. Auch ich hinterfrage mich oft genug: Sind Maßstäbe, die ich an andere anlege, strenger als die für mich selbst? Doppelmoral zeigt auf, wo wir eigene Ausnahmen für gerechtfertigt halten, die der anderen aber nicht. Ich gebe zu – ich übe weiterhin! Wie geht ihr mit diesem Thema um? Eure Britta
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Ich weiß, ich weiß. Jetzt wäre der Moment für einen Text über Dankbarkeit, Lebensfreude und darüber, wie schön es ist, älter zu werden. Mit Kuchen, Kerzen und vielleicht einem leicht gerührten Blick zurück. Spoiler: Wird es nicht. Denn wenn ich ehrlich bin, ist mein Geburtstag für mich eher so mittelspannend. Denn jedes Jahr passiert zuverlässig das Gleiche: mein Handy führt ein Eigenleben. Es klingelt, summt, blinkt – als hätte es den Auftrag, mich daran zu erinnern, dass ich existiere. Was nett ist. Wirklich. Aber auch ein bisschen… konzentriert. Menschen melden sich, von denen ich ziemlich genau seit dem letzten Geburtstag nichts mehr gehört habe. Als gäbe es irgendwo einen geheimen „Einmal-im-Jahr-Kontakt“-Kalender. Und dann beginnen sie, diese Gespräche ohne Spannungsbogen: „Na, alles gut?“, „Was machst du heute noch?“, „Feierst du schön?“ Und ich erzähle. Immer wieder das Gleiche. Freundlich, natürlich. Aber innerlich denke ich mir: Wir könnten das Gespräch auch einfach speichern und nächstes Jahr wieder abspielen. Es ist ja lieb gemeint. Und ich weiß das auch zu schätzen. Aber gleichzeitig zeigt dieser Tag etwas, das ich irgendwie schräg finde: Aufmerksamkeit, die sich wie ein Stau verhält. Einmal im Jahr alles auf einmal. Dabei sind mir die anderen Tage so viel lieber. Die 364 Tage, an denen jemand einfach schreibt: „Musste gerade an dich denken.“. Spontane Anrufe ohne Anlass. Kleine Nachrichten, die nicht vom Kalender diktiert sind. Das sind die mir wirklich wichtigen Momente. Mein Geburtstag dagegen? Der darf ruhig unspektakulär sein. Kein großes Tamtam, kein Pflichtprogramm, kein „Das muss jetzt aber besonders sein“. Ein ganz normaler Tag, an dem man sich mit wenigen Lieblingsmenschen umgibt und einfach nett essen geht. In diesem Sinne: Ich habe heute Geburtstag. Trotzdem ist es einfach nur ein ganz normaler Sonntag. Wer kennts? Eure Britta