Glück – Gefühl, Geschenk oder Entscheidung?

GLÜCK. Dieses kleine Wort mit großer Bedeutung hat es ganz schön in sich. Jeder will es, viele suchen es, manche glauben, sie finden es nie. Andere dagegen strahlen es aus, als hätten sie das Geheimrezept in der Tasche. Aber was ist Glück eigentlich?
Ich habe mir in letzter Zeit öfter diese Frage gestellt. Vielleicht, weil in meinem Umfeld viele gerade auf der Suche sind – nach „dem kleinen bisschen mehr“. Vielleicht aber auch, weil ich selbst gemerkt habe, wie flüchtig Glück manchmal ist. Da ist es, ganz groß und warm im Bauch – und rumms!, ist es wieder weg. Und trotzdem glaube ich: Glück ist mehr als ein Zufallstreffer. Es ist eine Entscheidung. Und manchmal auch Arbeit.
Glück empfindet jeder anders. Für die einen ist es ein Sonnenstrahl auf der Haut, der erste Kaffee am Morgen. Für andere ist es Erfolg, Sicherheit, oder einfach mal Ruhe. Es gibt das große Glück und das ganz kleine – das stille, das laute, das erwartete. Wir unterscheiden zwischen dem kurzen Glücksmoment und zum tieferen Gefühl, ein erfülltes Leben zu führen. Für mich liegt das wahre Glück oft in den kleinen Momenten. Aber um diese erleben zu können, sollte man offen dafür sein. Und genau da fängt die Arbeit an.
Ich glaube, viele Menschen warten darauf, als würde es eines Tages plötzlich vor der Tür stehen. Aber so funktioniert das leider nicht. Oder zumindest nicht auf Dauer. Glück ist kein Zufall!
Natürlich passieren schöne Dinge. Natürlich haben wir manchmal einfach Glück im klassischen Sinne – zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Aber echtes, nachhaltiges Glück kommt nicht nur von außen. Es entsteht in uns und oft dann, wenn wir aktiv etwas dafür tun. Wenn wir Verantwortung übernehmen für unser Leben, unsere Entscheidungen und unsere Perspektive.
Es ist also eigentlich ganz einfach. Glücklich zu sein bedeutet, sich dafür zu entscheiden, das Gute zu sehen, aktiv zu gestalten und achtsam mit Herausforderungen umzugehen. Glück ist nicht nur ein Gefühl, sondern auch eine Haltung; den Fokus verändern, das Schöne zu sehen, auch wenn es gerade sauschwer ist.
Meine Tipps? Dankbar sein für das, was ist und nicht undankbar sein für das, was gerade fehlt. Beziehungen pflegen. Sich nicht mit anderen vergleichen. Persönliche Ziele setzen, um zu wachsen. Glück ist kein Geschenk – es ist ein Weg! Und es fällt einem nicht in den Schoß.
Wie seht Ihr das mit dem großen Wort GLÜCK?
Ich habe mir in letzter Zeit öfter diese Frage gestellt. Vielleicht, weil in meinem Umfeld viele gerade auf der Suche sind – nach „dem kleinen bisschen mehr“. Vielleicht aber auch, weil ich selbst gemerkt habe, wie flüchtig Glück manchmal ist. Da ist es, ganz groß und warm im Bauch – und rumms!, ist es wieder weg. Und trotzdem glaube ich: Glück ist mehr als ein Zufallstreffer. Es ist eine Entscheidung. Und manchmal auch Arbeit.
Glück empfindet jeder anders. Für die einen ist es ein Sonnenstrahl auf der Haut, der erste Kaffee am Morgen. Für andere ist es Erfolg, Sicherheit, oder einfach mal Ruhe. Es gibt das große Glück und das ganz kleine – das stille, das laute, das erwartete. Wir unterscheiden zwischen dem kurzen Glücksmoment und zum tieferen Gefühl, ein erfülltes Leben zu führen. Für mich liegt das wahre Glück oft in den kleinen Momenten. Aber um diese erleben zu können, sollte man offen dafür sein. Und genau da fängt die Arbeit an.
Ich glaube, viele Menschen warten darauf, als würde es eines Tages plötzlich vor der Tür stehen. Aber so funktioniert das leider nicht. Oder zumindest nicht auf Dauer. Glück ist kein Zufall!
Natürlich passieren schöne Dinge. Natürlich haben wir manchmal einfach Glück im klassischen Sinne – zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Aber echtes, nachhaltiges Glück kommt nicht nur von außen. Es entsteht in uns und oft dann, wenn wir aktiv etwas dafür tun. Wenn wir Verantwortung übernehmen für unser Leben, unsere Entscheidungen und unsere Perspektive.
Es ist also eigentlich ganz einfach. Glücklich zu sein bedeutet, sich dafür zu entscheiden, das Gute zu sehen, aktiv zu gestalten und achtsam mit Herausforderungen umzugehen. Glück ist nicht nur ein Gefühl, sondern auch eine Haltung; den Fokus verändern, das Schöne zu sehen, auch wenn es gerade sauschwer ist.
Meine Tipps? Dankbar sein für das, was ist und nicht undankbar sein für das, was gerade fehlt. Beziehungen pflegen. Sich nicht mit anderen vergleichen. Persönliche Ziele setzen, um zu wachsen. Glück ist kein Geschenk – es ist ein Weg! Und es fällt einem nicht in den Schoß.
Wie seht Ihr das mit dem großen Wort GLÜCK?
Eure Britta

Doppelmoral begegnet mir beinahe täglich: im Berufsleben, im Bekanntenkreis und vor allem hier auf Instagram. Wasser predigen, Wein trinken: Moral wird so hingebogen, wie sie uns gerade passt! Bequem ist sie zudem. Doppelmoral erlaubt uns, klare Kante zu zeigen, ohne selbst Konsequenzen zu tragen. Wir verurteilen laut, was wir im eigenen Leben stillschweigend relativieren. Moral tarnt sich als Haltung, ist aber oft nichts weiter als Selbstschutz. Im Alltag zeigt sich das deutlich. Wir empören uns über respektloses Verhalten im Netz, während wir selbst bissige Kommentare liken oder teilen. Wir verlangen Umweltbewusstsein, steigen aber für Kurzstrecken ins Auto, weil es einfacher ist. Wir pochen auf Fairness im Job, nutzen aber jede Grauzone zu unserem Vorteil. Ausländerfeindliche Parolen im Alltag, aber selbstverständlich Urlaub in Dubai. Veganismus laut vertreten, während Lederschuhe im Schrank stehen. Klimaschutz fordern, aber für den Wochenendtrip ins Flugzeug steigen. Gegen Konsumwahn wettern und gleichzeitig bei jeder Rabattaktion zuschlagen. Work-Life-Balance predigen und gleichzeitig von anderen ständige Erreichbarkeit erwarten. Die Liste scheint schier unendlich! Das Problem ist, dass wir es uns selten eingestehen. Doppelmoral beginnt dort, wo Selbstkritik endet. Wer sich nur als Teil der „richtigen Seite“ sieht, übersieht die eigenen blinden Flecken. Handle ich wirklich so, wie ich es von anderen verlange? Oder passt sich meine Moral einfach meiner Situation an? Ehrlichkeit sich selbst gegenüber ist anstrengend – aber die einzige Alternative zur bequemen Heuchelei. Auch ich hinterfrage mich oft genug: Sind Maßstäbe, die ich an andere anlege, strenger als die für mich selbst? Doppelmoral zeigt auf, wo wir eigene Ausnahmen für gerechtfertigt halten, die der anderen aber nicht. Ich gebe zu – ich übe weiterhin! Wie geht ihr mit diesem Thema um? Eure Britta

Ich weiß, ich weiß. Jetzt wäre der Moment für einen Text über Dankbarkeit, Lebensfreude und darüber, wie schön es ist, älter zu werden. Mit Kuchen, Kerzen und vielleicht einem leicht gerührten Blick zurück. Spoiler: Wird es nicht. Denn wenn ich ehrlich bin, ist mein Geburtstag für mich eher so mittelspannend. Denn jedes Jahr passiert zuverlässig das Gleiche: mein Handy führt ein Eigenleben. Es klingelt, summt, blinkt – als hätte es den Auftrag, mich daran zu erinnern, dass ich existiere. Was nett ist. Wirklich. Aber auch ein bisschen… konzentriert. Menschen melden sich, von denen ich ziemlich genau seit dem letzten Geburtstag nichts mehr gehört habe. Als gäbe es irgendwo einen geheimen „Einmal-im-Jahr-Kontakt“-Kalender. Und dann beginnen sie, diese Gespräche ohne Spannungsbogen: „Na, alles gut?“, „Was machst du heute noch?“, „Feierst du schön?“ Und ich erzähle. Immer wieder das Gleiche. Freundlich, natürlich. Aber innerlich denke ich mir: Wir könnten das Gespräch auch einfach speichern und nächstes Jahr wieder abspielen. Es ist ja lieb gemeint. Und ich weiß das auch zu schätzen. Aber gleichzeitig zeigt dieser Tag etwas, das ich irgendwie schräg finde: Aufmerksamkeit, die sich wie ein Stau verhält. Einmal im Jahr alles auf einmal. Dabei sind mir die anderen Tage so viel lieber. Die 364 Tage, an denen jemand einfach schreibt: „Musste gerade an dich denken.“. Spontane Anrufe ohne Anlass. Kleine Nachrichten, die nicht vom Kalender diktiert sind. Das sind die mir wirklich wichtigen Momente. Mein Geburtstag dagegen? Der darf ruhig unspektakulär sein. Kein großes Tamtam, kein Pflichtprogramm, kein „Das muss jetzt aber besonders sein“. Ein ganz normaler Tag, an dem man sich mit wenigen Lieblingsmenschen umgibt und einfach nett essen geht. In diesem Sinne: Ich habe heute Geburtstag. Trotzdem ist es einfach nur ein ganz normaler Sonntag. Wer kennts? Eure Britta

Kennt ihr auch diese Menschen, die mit einem Unschuldsgesicht gerne mal subtil piksen? Es sind nicht die lauten Konflikte, die einen beschäftigen. Es sind die leisen. Diese beiläufigen Fragen und Sätze, die harmlos klingen. Kein offener Angriff, eher ein feines Piksen. Und trotzdem beschäftigt es dich noch Stunden später. In meinem Umfeld gibt es Menschen, die genau das beherrschen. Nicht offen verletzend, nicht direkt angreifend – sondern subtil. Ich dachte immer, dass solche Verhaltensweisen im Alter verschwinden. Dass Menschen, sagen wir mal ab fünfzig, eine gewisse Klarheit und Reife entwickelt haben. Dass sie Dinge direkt ansprechen oder eben gar nicht. Heute weiß ich: Das stimmt so leider nicht. Diese kleinen Stiche kommen selten aus dem Nichts. Sie erzählen sehr viel über die Menschen, die sie setzen. Über ihre Unsicherheiten, unausgesprochene Vergleiche, manchmal auch über ein Bedürfnis nach Überlegenheit. Denn wer klar und sicher ist, muss nicht zwischen den Zeilen treffen. Gleichzeitig sagen die Pikser auch etwas über mich. Darüber, wo ich ins Grübeln komme und warum. Genau in dieser Schnittstelle entsteht die Wirkung: zwischen dem, was gesagt wird – und dem, wo es trifft. Das subtile Piksen hat etwas sehr Unangenehmes an sich. Es wird keine direkte Frage geäußert, lediglich Andeutungen, Tonfall oder doppeldeutige Aussagen. Damit es nicht ganz so offensichtlich ist, wird es oft als „sozial akzeptabel“ verpackt. Subtile Stiche sind leise, aber nicht harmlos! Warum machen Menschen das? Klar sagen sie oft mehr über den Sender als über den Empfänger. Vermutlich ein Spiegel eigener Unsicherheiten oder Konkurrenzdenken. Oberhand gewinnen oder behalten; einfach besser dastehen und den anderen versuchen klein zu machen. Was tun? Eigene Trigger reflektieren, versuchen, sich nicht darauf einzulassen, weglächeln. Und: Grenzen setzen. Klar, deutlich, mit Nachdruck. Wer kennt es? Eure Britta








