Empathie vs. Selbstvergessenheit - und ihr so?
Empathie ist sooooo schön. Sie macht uns menschlich, warm und nahbar. Empathie kann aber auch zu viel des Guten sein: gefühlt übergriffig für dein Gegenüber und schädlich für uns selbst, wenn wir uns wirklich alles einverleiben und unser Herz auf Dauerempfang stellen.
Man könnte auch anders fragen: Verständnis für alle – und null für mich selbst?
Ich bin davon überzeugt, dass übermäßige Empathie ein „Frauending“ ist. Weil wir eben so sind, wie wir sind und vielen Männern das emotionale Handeln schon in Kindheitstagen abtrainiert wurde.
Doch immer alles und alle verstehen, mit ihnen in den Dialog gehen, permanent ansprechbar sein, wenn wir gerufen werden. Dauer-Mitgefühl mit anderen bedeutet auf der anderen Seite Dauer-Ignoranz uns selbst gegenüber. Deshalb lohnt es sich auch in diesem Punkt, ganz genau hinzuschauen und auch sich selbst zu hinterfragen, warum man für Dritte stets und ständig zur Verfügung steht, hilft, alles versteht, nur am Ende sich selbst eben nicht mehr.
Ich gebe zu, dass auch ich erst lernen musste, zu differenzieren. Denn oft genug haben mich „fremde“ Themen schlichtweg aufgefressen. Meine Verantwortung – nicht die meines Gegenübers wohl bemerkt!
Empathie ist kein Tauschgeschäft. Raum für andere schaffen ist okay. Aber halt nicht so viel, dass man am Ende selbst draußen steht. Empathie ist immer dann stark, wenn sie auf Augenhöhe gelebt wird. Aber alles mit einer gewissen Distanz.
Ich bin auch heute noch empathisch: stets präsent, kann zuhören, komme schnell ins Spüren, wenn mein Gegenüber leidet. Ich halte Türen auf, greife ein, wenn es erforderlich ist. Mache mich bemerkbar und bin immer da, wenn man mich braucht. Eine Bank für Dritte sozusagen. Aber ich mache keine Verrenkungen mehr, damit sich alle gut fühlen – außer mir selbst. Empathie ist keine Einladung zur Selbstaufgabe und erst recht kein Freifahrtschein für Dritte.
Man könnte auch anders fragen: Verständnis für alle – und null für mich selbst?
Ich bin davon überzeugt, dass übermäßige Empathie ein „Frauending“ ist. Weil wir eben so sind, wie wir sind und vielen Männern das emotionale Handeln schon in Kindheitstagen abtrainiert wurde.
Doch immer alles und alle verstehen, mit ihnen in den Dialog gehen, permanent ansprechbar sein, wenn wir gerufen werden. Dauer-Mitgefühl mit anderen bedeutet auf der anderen Seite Dauer-Ignoranz uns selbst gegenüber. Deshalb lohnt es sich auch in diesem Punkt, ganz genau hinzuschauen und auch sich selbst zu hinterfragen, warum man für Dritte stets und ständig zur Verfügung steht, hilft, alles versteht, nur am Ende sich selbst eben nicht mehr.
Ich gebe zu, dass auch ich erst lernen musste, zu differenzieren. Denn oft genug haben mich „fremde“ Themen schlichtweg aufgefressen. Meine Verantwortung – nicht die meines Gegenübers wohl bemerkt!
Empathie ist kein Tauschgeschäft. Raum für andere schaffen ist okay. Aber halt nicht so viel, dass man am Ende selbst draußen steht. Empathie ist immer dann stark, wenn sie auf Augenhöhe gelebt wird. Aber alles mit einer gewissen Distanz.
Ich bin auch heute noch empathisch: stets präsent, kann zuhören, komme schnell ins Spüren, wenn mein Gegenüber leidet. Ich halte Türen auf, greife ein, wenn es erforderlich ist. Mache mich bemerkbar und bin immer da, wenn man mich braucht. Eine Bank für Dritte sozusagen. Aber ich mache keine Verrenkungen mehr, damit sich alle gut fühlen – außer mir selbst. Empathie ist keine Einladung zur Selbstaufgabe und erst recht kein Freifahrtschein für Dritte.
Ich bin gespannt, welche Erfahrungen Ihr mit diesem Thema gemacht habt.
Eure
Britta











