"Der letzte Wunschzettel"

Es war der 23. Dezember, spätabends. Durch das Fenster des kleinen Schreibwarenladens fiel das warme Licht auf den frisch gefallenen Schnee. Martha, die Besitzerin, war gerade dabei, ihren Laden für die Feiertage zu schließen. Seit über vierzig Jahren hatte sie hier gearbeitet – zuerst mit ihrem Mann, dann allein. Weihnachten war für sie eine stille Zeit geworden, seit er nicht mehr da war.
Beim Aufräumen fand sie einen vergilbten Briefumschlag mit krakeliger Kinderschrift: „An den Weihnachtsmann“. Ein Überbleibsel, dachte sie, von einem Kind, das den Brief nie abgeschickt hatte. Neugierig öffnete sie ihn und las: „Lieber Weihnachtsmann, bitte mach, dass die Menschen wieder lächeln.“ Sie legte ihn vorsichtig beiseite und dachte an all diejenigen, die über die Jahre durch ihre Tür gekommen waren. Wie viele davon wohl gerade nicht mehr lächeln?
Am nächsten Morgen entschied Martha etwas zu tun, was sie seit Jahren nicht mehr gewagt hatte: Sie öffnete den Laden. Kein Schild „Geschlossen“. Sie stellte heißen Kakao bereit und hängte ein Schild ins Fenster: „Für alle, die heute nicht allein sein wollen.“ Anfangs kam niemand. Dann klirrte die Türglocke, und ein alter Mann trat ein, kurz danach eine junge Frau und schließlich ein Vater mit seinem kleinen Sohn. Martha bot ihnen Tee an, und sie blieben. Sie sprachen über verlorene Zeiten, kleine Freuden und über Wünsche.
Am Abend rieselte leise der Schnee und alle saßen noch da. Martha lächelte. Da bemerkte sie den kleinen Jungen, der plötzlich fragte: „Sind Sie die Frau, die früher hier gearbeitet hat, als man noch Wunschzettel verschicken konnte?“ Martha nickte. „Meine Mama hat hier als Kind einen Brief an den Weihnachtsmann geschrieben und ihn aus Versehen im Laden liegen lassen.“ Martha sah ihn an, lächelte und dachte, dass ihr Wunsch wohl doch in Erfüllung gegangen ist! Und in diesem Moment, als draußen die Kirchenglocken zu läuten begannen, wusste sie, dass manche Briefe nicht per Post ankommen müssen – nur im richtigen Herzen.
Autor unbekannt!
Lasst uns an Weihnachten viele Lächeln in die Gesichter zaubern.
Beim Aufräumen fand sie einen vergilbten Briefumschlag mit krakeliger Kinderschrift: „An den Weihnachtsmann“. Ein Überbleibsel, dachte sie, von einem Kind, das den Brief nie abgeschickt hatte. Neugierig öffnete sie ihn und las: „Lieber Weihnachtsmann, bitte mach, dass die Menschen wieder lächeln.“ Sie legte ihn vorsichtig beiseite und dachte an all diejenigen, die über die Jahre durch ihre Tür gekommen waren. Wie viele davon wohl gerade nicht mehr lächeln?
Am nächsten Morgen entschied Martha etwas zu tun, was sie seit Jahren nicht mehr gewagt hatte: Sie öffnete den Laden. Kein Schild „Geschlossen“. Sie stellte heißen Kakao bereit und hängte ein Schild ins Fenster: „Für alle, die heute nicht allein sein wollen.“ Anfangs kam niemand. Dann klirrte die Türglocke, und ein alter Mann trat ein, kurz danach eine junge Frau und schließlich ein Vater mit seinem kleinen Sohn. Martha bot ihnen Tee an, und sie blieben. Sie sprachen über verlorene Zeiten, kleine Freuden und über Wünsche.
Am Abend rieselte leise der Schnee und alle saßen noch da. Martha lächelte. Da bemerkte sie den kleinen Jungen, der plötzlich fragte: „Sind Sie die Frau, die früher hier gearbeitet hat, als man noch Wunschzettel verschicken konnte?“ Martha nickte. „Meine Mama hat hier als Kind einen Brief an den Weihnachtsmann geschrieben und ihn aus Versehen im Laden liegen lassen.“ Martha sah ihn an, lächelte und dachte, dass ihr Wunsch wohl doch in Erfüllung gegangen ist! Und in diesem Moment, als draußen die Kirchenglocken zu läuten begannen, wusste sie, dass manche Briefe nicht per Post ankommen müssen – nur im richtigen Herzen.
Autor unbekannt!
Lasst uns an Weihnachten viele Lächeln in die Gesichter zaubern.
Eure
Britta












