Outfitideen für die festlichen Tage und Events in der Vorweihnachtszeit!

Die Weihnachtszeit besteht nicht nur aus Glitzer und Glamour. Weihnachtsmärkte frohlocken und auch Zuhause ist doch eigentlich das Schönste an Weihnachten und der Adventszeit, wenn man abseits der festlichen Tafel ganz leger fröhlich und besinnlich beieinandersitzt, Spiele spielt, klönt oder die alljährlichen Weihnachtsklassiker gemeinsam anschaut. 

Für die, die trotzdem ratlos vor dem Kleiderschrank stehen, ein paar Tipps:

Wer es klassisch und zeitlos mag, kann auf Farben wie Schwarz, Rot oder Smaragdgrün zurückgreifen. Gerne auch monochrom. Samt, Seide oder Satin wirken festlich! Auffällige Ohrringe und ein roter Lippenstift sind dann das I-Tüpfelchen! Wichtig: Achte auf hochwertige Stoffe. Sie verleihen Eleganz. 

Für das Fest mit der Familie darf es gerne gemütlich sein. Strickkleider sind eine wundervolle Variante (auch mit weihnachtlichen Motiven!), Kaschmirpullover mit bequemer Hose oder fröhliche Loungewear! Weiche Stoffe und gedeckte Farben strahlen Wärme aus!

Du liebst den eleganten Understatement-Look? Dann ist vermutlich ein moderner, minimalistischer Look etwas für dich. Klare Linien und neutrale Farben wirken besonders edel. Zweiteiliges Strickset, Bluse und Wide-Leg-Pants, ein klassischer Jumpsuit mit schönem Schmuck – hier ist unendlich viel möglich. Achte auf hochwertige Materialien!

Du liebst Pailletten, Glanz und Glamour? Wunderbar! Pailletten in jedweder Farbe sorgen für Glitzern. Satin schimmert wundervoll. Und auch metallische Stoffe funkeln im Kerzenschein wie kein anderes Gewebe. Da Du mit diesen Textilien schon kräftig glänzt, solltest Du Dich mit den Accessoires zurückhalten, damit jedes einzelne Teil richtig schön zur Geltung kommt!

Ich plane meine Outfits inkl. Schuhe und Accessoires. Dazu gehört auch, dass ich alles vorher anprobiere. Damit vermeide ist Styling-Stress am Festtag. Und – Komfort ist genauso wichtig wie Stil! Ob glamourös oder gemütlich: der perfekte Festtagslook ist immer der, in dem du dich pudelwohl fühlst!

Eure
Britta

von Britta Ahrens 30. Januar 2026
Während 99,9 % aller Social Media Benutzer die KI vermutlich für Bildoptimierungen oder Hintergründe nutzen, wage ich nun ein Foto, das mich KI-generiert mit 85 zeigen soll. Nun denn Künstliche Intelligenz polarisiert. Für die einen ist sie der Untergang von Kreativität und Wahrheit. Für die anderen ist sie ein Werkzeug, das das Leben einfacher, effizienter und produktiver macht. Wie so oft liegt die Wahrheit vermutlich irgendwo dazwischen. Ja, KI kann Angst machen. Texte entstehen auf Knopfdruck, Bilder wirken täuschend echt, Prozesse werden automatisiert. Die Sorge ist nachvollziehbar – vor allem dort, wo KI unreflektiert eingesetzt wird oder wirtschaftliche Interessen über menschliche Werte gestellt werden. Ein besonders kritischer Punkt zeigt sich auf Social Media. Wir können immer schwerer unterscheiden, was wahr ist – und was nicht. Bilder lassen sich inzwischen so realistisch erzeugen, dass unser Bauchgefühl uns oft im Stich lässt. Deepfakes, manipulierte Inhalte und automatisierte Meinungen verbreiten sich schneller als Fakten. Das ist gefährlich. Nicht, weil KI existiert – sondern weil sie ohne Transparenz, Verantwortung und ausreichende Medienkompetenz genutzt und gezielt eingesetzt wird. Hier zeigt sich klar die Schattenseite. Aber KI ist nicht per se der Feind. Sie kann Zeit sparen oder repetitive Aufgaben übernehmen: In der Medizin hilft sie, Krankheiten früher zu erkennen. In der Bildung kann sie individuelles Lernen fördern. Und auch beim Schreiben oder Denken kann sie ein Sparringspartner sein – kein Ersatz. Was also tun? Ein Teil der Verantwortung liegt bei Plattformen und Politik: klare Regeln, Kennzeichnungspflichten und ethische Leitplanken sind notwendig. Der andere – vielleicht wichtigste – Teil liegt bei uns selbst. Wir müssen wieder lernen, kritisch zu konsumieren und nicht alles teilen, nur weil es empört oder begeistert. KI selbst kann Teil der Lösung sein – beim Erkennen von Fakes, beim Prüfen von Quellen, beim Aufdecken von Manipulation. Eure Britta
von Britta Ahrens 23. Januar 2026
Mitte Januar fühlt sich zumeist anders an als der Anfang des Jahres. Der erste Schwung ist vorbei, die Tage sind noch kurz und man spürt, wie das Tempo des anfänglichen Jahreswechsel-Hypes automatisch langsamer wird. Nicht aus Mangel an Disziplin – sondern, weil es Winter ist. So schlimm? Nööööö! Früher habe ich diesen Punkt oft als langanhaltenden Stillstand gesehen. Noch soooo lange, bis es Frühling wird. Noch soooo lange, bis es abends deutlich heller wird und noch soooo lange, bis es auch spürbar wärmer wird. Heute sehe ich den Januar eher als Einladung. Nicht alles sofort anzugehen. Nicht alles festzulegen. Sondern kurz zu prüfen, wie es mir eigentlich geht. Und mir geht es gut! Der Januar-Blues war gefühlt nie da. Ich merke, dass ich jetzt weniger brauche. Weniger Druck, weniger Pläne, weniger Vergleiche. Dafür mehr Wärme, mehr Ruhe, mehr Dinge, die sich gut anfühlen – in meinem Alltag genauso wie in dem, was ich trage. Und all das völlig losgelöst vom Monat Januar, der somit auch all seine vielen Möglichkeiten entfaltet. Vielleicht ist er genau auch dafür da. Um nicht neu zu werden, sondern wahrhaftiger. Um nicht schneller zu sein, sondern aufmerksamer. Vorankommen fühlt sich gerade nicht laut an, sondern leise und stabil. Das Jahr ist noch lang. Wir müssen nicht alles jetzt entscheiden. Lange Winterabende können ihren ganz eigenen Zauber entfalten – wenn man sie nur lässt! Kennt ihr auch den Januar-Blues? Eure Britta
von Britta Ahrens 17. Januar 2026
Heute nun die Trends für die kommende Saison. Während mich die Farben nicht so angefixt haben, freue ich mich umso mehr auf die Trends. Warum? Wie ihr sicherlich auch habe ich vieles davon bereits im Schrank und mag die verschiedenen Stilrichtungen sehr. Was bleibt ist die Stofffülle. Viel Textur, viel Stoff, viel Bewegung. Ich liebs, zumal die letzten Jahre auch immer von klaren Linien bestimmt waren. Rüschen, Applikationen (vor allem Federn) und vieles andere sorgt für Hingucker. Florale Muster bleiben, auch mit arrangierten Blüten in 3-D-Optik. Auch Fransen finden sich im Frühjahr und Sommer wieder. Viel Tam-Tam, Dynamik und feminine Eleganz. Kleider und Röcke haben immer noch viel Volumen. Ganz weit vorne auch in der kommenden Saison ist der (von mir heiß geliebte) Ballonsaum. Auch als Minirock-Variante. Da bin ich allerdings raus! Ein weiterer Trend sind Hosen unter Röcken und laute Kleider. Laute Kleider? Das sind Kleider, die aufgrund ihres Musters, der Farbe oder der Machart viel Aufmerksamkeit erregen. Nichts für den Alltag, aber trotzdem ein schöner Trend. Auch allover-denim bleibt, vorzugsweise in ungewaschener, dunkler Optik. Zu viel Jeans gibt es also nicht! Die Jacken sind in der kommenden Saison kurz und enden zumeist in der Taille. Oft mit Gummizug. Gilt übrigens auch für den klassischen Anzuglook. Schmuck ist maximalistisch. Soll heißen: Ohrringe und Armbänder sind auffällig. Ketten ebenso, die oftmals sogar das Dekolleté ausfüllen. Und was kommt noch? Taillenfokus, Drapierungen (one Shoulder ganz weit vorn!), Funnelneck und breite Schultern. Auch Streifen und der Preppy Look liegen weit vorn (Rugby-Streifen, Polokrägen etc.), genauso wie Haremshosen. Vieles also, was auch schon im letzten Jahr in war. Last but not least ein paar Hosentrends: Lederhosen (Lederoptik), Anzughosen, weite Hosen (vor allem Marlene Hosen), Utility-Hosen (Alternative zu Cargo-Hosen, aber deutlich weniger Taschen und mit Gummizug). Herrlich! Ich freue mich auf die kommende Saison! Eure Britta
von Britta Ahrens 5. Januar 2026
Seit einigen Wochen steht nun die Farbe des Jahres für 2026 fest: Pantone hat sie mit „Cloud Dancer“ betitelt. Weiß! Liest man Fachartikel darüber, könnte man meinen, eine ganz neue Farbe hätte sich entwickelt mit Interpretationen von über zwei Magazinseiten. Aber: es ist und bleibt Weiß. Eine Nichtfarbe als Farbe des Jahres. Auch schön! Weiß bleibt uns also das ganze Jahr 2026 über erhalten. Das Gute? Dass all die anderen Farben in buntem Mix und kräftigen Nuancen daherkommen und super mit Weiß kombiniert werden können. Insofern gibt es heute einen kleinen Einblick in die neuen Farben. Wie zu jeder Saison gilt auch hier: keine Farbe wurde je neu erfunden. Wir haben viel davon im Kleiderschrank. Und so habe auch ich in meinen unerschöpflichen Fotofundus gegriffen, um die Farbvielfalt bildlich darzustellen. Wie jedes Jahr im Frühjahr – und das ist auch keine Überraschung! – sind wieder Pastelltöne angesagt. Sanfte Gelb-, Rosa-, Lila- und Blautöne. Aber: ein wichtiger Farbtrend wird in der kommenden Saison ein Blau-Grün-Mix werden, den Pantone Transformative Teal genannt hat. Nach den Pastelltönen kommen dann kräftige Akzente hinzu bei den Farben Lila und Orange. Überhaupt spielen die Farben Orange, Rosa, Blau, Grün und Lila eine große Rolle. Was out ist? Grelle, knallige Töne (bis auf ein kräftiges Pink). Auch Naturtöne sind (immer noch) in. Alles und das ganze Jahr über natürlich auch im Mix mit der Farbe des Jahres Cloud Dancer. Überrascht und inspiriert? Ich ehrlich gesagt nicht so. Zum einen trage ich eh was mir gefällt. Zum anderen gerate ich nie in Kaufrausch, wenn es um Farben geht. Bei den Fashion Trends sieht es dann ein wenig anders aus. Und die stelle ich Euch in der kommenden Woche vor!
von Britta Ahrens 2. Januar 2026
Monochrome Outfits gelten gemeinhin als schlicht, reduziert und elegant. Doch gerade in den Wintermonaten können einfarbige Looks nicht nur stilvoll, sondern auch farbenfroh wirken. Ganz gleich ob Neutrals, kräftige Wintertöne oder mutige Color-Pops – Monochromie macht es leicht, klare Linien zu schaffen und dennoch maximale Wirkung zu erzielen. In diesem Beitrag stelle ich wintertaugliche monochrome Outfits vor, die beweisen: Ein Look, eine Farbe – unendlich viele Möglichkeiten. Aber was macht monochrome Winterlooks so besonders? Sie strahlen in der Regel Harmonie und Ruhe aus, ohne langweilig zu sein. Mixt man dann auch noch Materialien (wie z. B. Samt mit Strick) entstehen spannende Looks, obgleich die Farbe gleichbleibt. Intensiver wird der Ausdruck, wenn man zu kräftigen Farben greift. Monochromes Rot strahlt Power aus. Warme Beigetöne lassen den Look edel erscheinen. Schwarz steht zumeist für Eleganz. Auffällig wirken monochrome Outfits in kräftigen, poppigen Farben wie Pink, Royalblau oder gar Violet. Kurzum: Monochrome Outfits sind im Winter nicht nur modern, sondern bieten eine perfekte Bühne für starke Farben und spannende Silhouetten. Ob zurückhaltend oder expressiv – Einfarbigkeit bringt Eleganz in jeden Look und lässt dich mit wenig Aufwand maximal gestylt aussehen. Monochrom ist niemals monoton! Und was ist Eure Lieblingsfarbe für monochrome Looks? Eure Britta
von Britta Ahrens 27. Dezember 2025
Der letzte Monat des Jahres fühlt sich wie ein Zwischenraum an – ein Moment, in dem alles kurz stillsteht, bevor das nächste Kapitel beginnt. Genau dieser Übergang hat für mich immer etwas Magisches. Ich spüre, dass sich ein Kapitel schließt und ein neues sich öffnet. Vielleicht habt ihr ähnliche Gedanken: kleine Rückblicke, vorsichtige Ausblicke, ein bisschen Wehmut und viel stille Hoffnung. In den vergangenen Monaten sind wir gemeinsam durch das Jahr gegangen – jede und jeder auf die eigene Weise, und doch immer mit dem Gefühl, dass wir hier in dieser kleinen Gemeinschaft einander begegnen. Manche von euch haben große Veränderungen erlebt, andere hatten ein Jahr voller Routine. Und genau das verbindet uns. Was ich besonders schön finde: Egal wie unterschiedlich unsere Leben aussehen, wir treffen uns immer wieder hier – neugierig, offen, zugewandt. Und jeder einzelne Gedanke, den ihr mitbringt, jede kleine Beobachtung, jedes Mitfühlen und jedes leise Lächeln, das zwischen den Zeilen auftaucht, macht diesen Ort für mich zu etwas Lebendigem. Vielleicht ist das der schönste Gedanke zum Jahresabschluss: dass wir uns auch im kommenden Jahr begleiten dürfen. Nicht im Sinne großer Vorsätze, sondern eher wie ein gemeinsamer Spaziergang, bei dem sich der Weg nach und nach zeigt. Mit Raum für neue Ideen, für kleine Experimente und für Geschichten, die berühren. Die Zeit zwischen den Jahren sehe ich auch immer als Einladung innezuhalten, auszumisten, aufzutanken und mich gedanklich ein wenig neu auszurichten. Nicht, weil ich muss, sondern weil es mir guttut! Und jetzt? Jetzt freue ich mich auf unbeschriebene Seiten, die es liebevoll zu füllen gilt. Auf die Möglichkeit, neue Routinen zu entwickeln, Perspektiven zu wechseln, Gedanken reifen zu lassen. Darauf, was wir im nächsten Jahr hier teilen werden und den Weg weiterhin ein Stück weit zusammen gehen. Eure Britta
von Britta Ahrens 19. Dezember 2025
Es war der 23. Dezember, spätabends. Durch das Fenster des kleinen Schreibwarenladens fiel das warme Licht auf den frisch gefallenen Schnee. Martha, die Besitzerin, war gerade dabei, ihren Laden für die Feiertage zu schließen. Seit über vierzig Jahren hatte sie hier gearbeitet – zuerst mit ihrem Mann, dann allein. Weihnachten war für sie eine stille Zeit geworden, seit er nicht mehr da war. Beim Aufräumen fand sie einen vergilbten Briefumschlag mit krakeliger Kinderschrift: „An den Weihnachtsmann“. Ein Überbleibsel, dachte sie, von einem Kind, das den Brief nie abgeschickt hatte. Neugierig öffnete sie ihn und las: „Lieber Weihnachtsmann, bitte mach, dass die Menschen wieder lächeln.“ Sie legte ihn vorsichtig beiseite und dachte an all diejenigen, die über die Jahre durch ihre Tür gekommen waren. Wie viele davon wohl gerade nicht mehr lächeln? Am nächsten Morgen entschied Martha etwas zu tun, was sie seit Jahren nicht mehr gewagt hatte: Sie öffnete den Laden. Kein Schild „Geschlossen“. Sie stellte heißen Kakao bereit und hängte ein Schild ins Fenster: „Für alle, die heute nicht allein sein wollen.“ Anfangs kam niemand. Dann klirrte die Türglocke, und ein alter Mann trat ein, kurz danach eine junge Frau und schließlich ein Vater mit seinem kleinen Sohn. Martha bot ihnen Tee an, und sie blieben. Sie sprachen über verlorene Zeiten, kleine Freuden und über Wünsche. Am Abend rieselte leise der Schnee und alle saßen noch da. Martha lächelte. Da bemerkte sie den kleinen Jungen, der plötzlich fragte: „Sind Sie die Frau, die früher hier gearbeitet hat, als man noch Wunschzettel verschicken konnte?“ Martha nickte. „Meine Mama hat hier als Kind einen Brief an den Weihnachtsmann geschrieben und ihn aus Versehen im Laden liegen lassen.“ Martha sah ihn an, lächelte und dachte, dass ihr Wunsch wohl doch in Erfüllung gegangen ist! Und in diesem Moment, als draußen die Kirchenglocken zu läuten begannen, wusste sie, dass manche Briefe nicht per Post ankommen müssen – nur im richtigen Herzen. Autor unbekannt! Lasst uns an Weihnachten viele Lächeln in die Gesichter zaubern. Eure Britta
von Britta Ahrens 5. Dezember 2025
Die Vorweihnachtszeit trägt einen ganz eigenen Klang. Zwischen all dem Trubel und Glanz spüre ich manchmal ein leises Flüstern, das mich daran erinnern soll, auch mal inne zu halten. Manchmal habe ich das Gefühl, die Adventszeit rauscht nur so an mir vorbei. Ich sehe Lichter, höre Musik, rieche den vorweihnachtlichen Duft – und doch bin ich oft nur Zuschauerin meines eigenen Dezembers! Termine, Listen, Verpflichtungen, Vorbereitungen. Ich habe längst vergessen, dass diese Zeit einmal eine ganz andere war: ein Warten voller Wärme, Ungeduld und stiller Vorfreude. Ich erinnere mich an Abende, an denen das Licht der Kerzen tanzen durfte, ohne dass jemand auf die Uhr sah. An das Rascheln von Geschenkpapier, an Stille, die kein Mangel war. Heute muss ich mir diese Momente bewusst zurückholen – sie einladen, so wie man alte Freunde empfängt. Vielleicht ist das der wahre Sinn des Advents: nicht das Warten auf ein Datum, sondern das Wiederfinden von Zeit. Ich glaube, wir alle tragen diesen stillen Wunsch in uns – nach Atemräumen, nach Echtheit, nach einem kleinen Stück Frieden mitten im Alltag. Und vielleicht beginnt genau hier das vorweihnachtliche Wunder: in dem Moment, in dem wir aufhören zu rennen und einfach stillstehen. Zwischen Kerzenschein und kalter Luft, zwischen Hektik und Herzklopfen kann man es wieder spüren. Dieses warme Gefühl, das kein Geschenkpapier braucht. Die Vorweihnachtszeit ist kein Zeitraum im Kalender. Sie ist die Zeit, in der wir ganz bei uns sein können – und füreinander da. Sie beginnt lange, bevor die Glocken an Heilig Abend klingen. Ist die Besinnlichkeit schon bei Euch eingezogen? Ich bin gespannt! Eure Britta
von Britta Ahrens 28. November 2025
Kennst du auch diese Menschen, bei denen irgendwie immer etwas los ist? Kaum ist ein Feuer gelöscht, brennt schon das nächste. Egal ob Job, Beziehung, Familie oder Freundeskreis – Drama scheint ihr zweiter Vorname zu sein. Und wenn ausnahmsweise mal kurz Ruhe herrscht, dann dauert es nicht lange, bis das nächste Kapitel des täglichen Dramas losgeht. Aber warum ist das so? Warum gibt es Menschen, die das Drama sogar selbst erschaffen? Aufmerksamkeit ist offenbar ihr Lebenselixier. Für viele ist Drama kein Zufall, sondern der Versuch, Aufmerksamkeit zu bekommen. Denn Aufmerksamkeit bedeutet: Ich werde gesehen! In einer Welt, in der jeder mit sich selbst beschäftigt ist, kann Drama zu einer Strategie werden, um wahrgenommen zu werden. Hört niemand mehr zu, sorgt man eben dafür, dass etwas passiert. Hauptsache, die Scheinwerfer sind wieder auf einen gerichtet. Das klingt anstrengend – und das ist es auch. Viele Menschen haben früh gelernt, dass sie nur Beachtung bekommen, wenn etwas los ist. Wenn sie ruhig und ausgeglichen sind, scheinen sie unsichtbar zu sein. Also wiederholt sich das Muster: laut sein, provozieren, übertreiben – Hauptsache, man wird nicht übersehen. Das Problem: Drama hat Sogkraft. Drama ist ansteckend. Es zieht uns hinein, wie ein Strudel. Man will nur kurz zuhören oder helfen, und ehe man sich versieht, steckt man mittendrin. Man diskutiert, rechtfertigt sich, denkt noch abends über die Situation nach und fragt sich, wie das schon wieder passieren konnte. Drama lebt davon, dass andere mitmachen. Ohne Publikum verliert es an Wirkung. Der wichtigste Schritt? Erkenne, wann du hineingezogen wirst. Und frage Dich, ob Du Teil der Lösung oder des Dramas bist! Ausstieg? Ja. Und zwar sofort. Liebevoll, aber klar! Mitfühlen okay. Sich mitreißen lassen oftmals nicht. Ruhig bleiben, Grenzen setzen, nichts persönlich nehmen. Und wenn gar nichts hilft, die Keule ausfahren: DEINE Bühne, nicht meine! No Drama, Baby! Wer kennt’s? Eure Britta
von Britta Ahrens 22. November 2025
Kennt ihr den Spruch von Konfuzius „Stillstand ist Rückschritt?“ Wir leben offenbar in einer Zeit, in der dieser Spruch für so vieles sinnbildlich geworden ist. Stillstand gilt als Schwäche. Es reicht offenbar nicht, einfach nur gut zu sein. Wir müssen immer besser, schneller und produktiver werden. Ständige Verbesserung und Selbstoptimierung scheinen privat wie beruflich das Maß aller Dinge zu sein. Klar: wer möchte sich nicht entwickeln, aus Fehlern lernen und sein Potenzial ausschöpfen? Doch irgendwann kippt das Ganze. Aus dem Wunsch nach Entwicklung wird beinahe ein Zwang. Aus Selbstreflektion Selbstkritik. Wir messen unseren eigenen Wert daran, wie viel wir aus uns „herausholen“. Selbst unser „Abschalten“ muss effizient sein. Genau das macht müde, weil wir uns andauernd in einer Endlosschleife der Selbstoptimierung befinden. Stellt sich also die Frage: wann ist gut eigentlich gut genug? Ich selbst ertappe mich regelmäßig dabei, dass ich insbesondere meine Zeit bestmöglich optimieren möchte. Beruflich wie privat. Und zumeist mit dem Ziel, aus allem das Beste herauszuholen. Selbst meine allmorgendliche Meditation steht auf der persönlichen To-do-Liste und auch das Abschalten sollte möglichst effizient sein. Es ist einfach nur anstrengend! Wenn alles im Leben stillsteht, kann das sicherlich einen Rückschritt darstellen. Aber zwischen Stillstand und bedingungsloser Selbstoptimierung gibt es eine große Grauzone. Irgendwo dort findet jeder seinen persönlichen Zustand der Zufriedenheit. Vielleicht ist die radikalste Form der Selbstoptimierung nicht, sich ständig verbessern zu wollen – sondern sich einfach mal in Ruhe zu lassen. Auch dann, wenn wir mal nichts verbessern und einfach nur stehenbleiben. Wer kennt’s? Eure Britta