Stück für Stück Bewußtsein – die Lebenstorte!

Seit vielen, vielen Jahren habe ich eine liebe Freundin in Florida, die sich als Therapeutin auf Familien mit Kindern spezialisiert hat.
Ich selbst hatte vor etwas mehr als 20 Jahren eine schwere Zeit in meinem Leben, aber – zu meinem großen Glück - auch ein zweites Zuhause in Florida, das ich viel nutzte. Damit verbunden verbrachte ich auch regelmässig Zeit mit eben dieser Freundin, die mit einem geschulten und liebevollen Auge auf meinen Kummer, vor allem aber auf mich geschaut hat.
Das faszinierende war die Bewußtseinserweiterung in meinem Leben. Alles hat zwei Seiten, alles ist vergänglich. Und die Art der Betrachtung des Kummers hat vieles in mir bewirkt, weil sie in der Lage war, Dinge zu visualisieren. Und so erzählte sie mir eines Tages von der Lebenstorte (die einigen von Euch auch als Lebensrad bekannt sein könnte).
Vorrangig ging es darum, die Lebenstorte visuell in Tortenstücke zu schneiden und mit Themen resp. Überschriften zu versehen, die einen im Leben begleiten. Wir sind bei meiner Lebenstorte seinerzeit von 8 Tortenstücken ausgegangen und meine waren Beziehung/Partnerschaft, Familie, Freunde, Finanzen, Haustier, Beruf, Gesundheit und persönliche Entwicklung.
In der Psychologie geht man davon aus, dass in der Regel dann ein stabiles Leben geführt wird, wenn alle Tortenstücke gleich groß sind. Warum? Fällt eines der Stücke weg, fangen einen die anderen Tortenstücke auf. Zumeist gelingt es aber nicht, diese Stücke gleich groß zu halten. Warum nicht? Weil sie einer ständigen Dynamik unterliegen und stetigen Schwingungen. Wir kennen es alles selbst: mal ist man im Job stark eingebunden und hat für nichts anderes Zeit, mal hat man Kummer in der Beziehung und es scheint einen aufzufressen.
Aber allein die Visualisierung und das Bewusstsein, dass in meinem Leben ein Tortenstück beinahe 80 % ausgemacht hat und eben wegfiel hat mir unendlich geholfen, aktiv an meiner Lebenstorte zu arbeiten. Peu á peu haben sich Dinge stabilisiert und mir aus der Krise geholfen. Und auch heute werfe ich immer noch einen Blick auf meine Lebenstorte und versuche darauf zu achten, dass diese im Gleichgewicht ist und nicht ein Stück daraus Überhand gewinnt. So zieht Leichtigkeit ein und auch ein Stück Gewissheit, dass man sein Leben im Griff hat.
Die Geschichte mit der Torte hat mich geprägt! Wie sagte doch Jorge Bucay so schön? Kindern erzählt man Geschichten, damit sie einschlafen. Erwachsenen, damit sie aufwachen!
In diesem Sinne wünsche ich Euch eine schöne und präsente Zeit!
Eure
Britta
Ich selbst hatte vor etwas mehr als 20 Jahren eine schwere Zeit in meinem Leben, aber – zu meinem großen Glück - auch ein zweites Zuhause in Florida, das ich viel nutzte. Damit verbunden verbrachte ich auch regelmässig Zeit mit eben dieser Freundin, die mit einem geschulten und liebevollen Auge auf meinen Kummer, vor allem aber auf mich geschaut hat.
Das faszinierende war die Bewußtseinserweiterung in meinem Leben. Alles hat zwei Seiten, alles ist vergänglich. Und die Art der Betrachtung des Kummers hat vieles in mir bewirkt, weil sie in der Lage war, Dinge zu visualisieren. Und so erzählte sie mir eines Tages von der Lebenstorte (die einigen von Euch auch als Lebensrad bekannt sein könnte).
Vorrangig ging es darum, die Lebenstorte visuell in Tortenstücke zu schneiden und mit Themen resp. Überschriften zu versehen, die einen im Leben begleiten. Wir sind bei meiner Lebenstorte seinerzeit von 8 Tortenstücken ausgegangen und meine waren Beziehung/Partnerschaft, Familie, Freunde, Finanzen, Haustier, Beruf, Gesundheit und persönliche Entwicklung.
In der Psychologie geht man davon aus, dass in der Regel dann ein stabiles Leben geführt wird, wenn alle Tortenstücke gleich groß sind. Warum? Fällt eines der Stücke weg, fangen einen die anderen Tortenstücke auf. Zumeist gelingt es aber nicht, diese Stücke gleich groß zu halten. Warum nicht? Weil sie einer ständigen Dynamik unterliegen und stetigen Schwingungen. Wir kennen es alles selbst: mal ist man im Job stark eingebunden und hat für nichts anderes Zeit, mal hat man Kummer in der Beziehung und es scheint einen aufzufressen.
Aber allein die Visualisierung und das Bewusstsein, dass in meinem Leben ein Tortenstück beinahe 80 % ausgemacht hat und eben wegfiel hat mir unendlich geholfen, aktiv an meiner Lebenstorte zu arbeiten. Peu á peu haben sich Dinge stabilisiert und mir aus der Krise geholfen. Und auch heute werfe ich immer noch einen Blick auf meine Lebenstorte und versuche darauf zu achten, dass diese im Gleichgewicht ist und nicht ein Stück daraus Überhand gewinnt. So zieht Leichtigkeit ein und auch ein Stück Gewissheit, dass man sein Leben im Griff hat.
Die Geschichte mit der Torte hat mich geprägt! Wie sagte doch Jorge Bucay so schön? Kindern erzählt man Geschichten, damit sie einschlafen. Erwachsenen, damit sie aufwachen!
In diesem Sinne wünsche ich Euch eine schöne und präsente Zeit!
Eure
Britta











