Getriggert? Willkommen im „Raum zwischen Reiz und Reaktion“

Manchmal passiert etwas scheinbar Banales – ein Kommentar, ein Tonfall, ein Blick und rumms ist sie da, die schnelle innere Reaktion! Von 0 auf 100 binnen einer Sekunde! Der bekannte österreichische Psychiater Viktor Frankl hat den Spruch „Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum“ in die Welt getragen. Und in ihm liegt viel Bemerkenswertes.
Ich versuche, nicht mehr so schnell auszuflippen, wenn mich etwas triggert. Nicht, weil mich nichts mehr triggert – sondern weil ich (immer noch) lerne, den Raum zwischen „Reiz und Reaktion“ zu nutzen. Dieser Raum existiert wirklich und bedeutet zunächst, langsamer zu werden. Schon immer war ich von der schnellen Sorte; Reaktionen kamen stets sofort. Das ist nicht immer von Vorteil!
Der „Raum zwischen Reiz und Reaktion“ lässt sich aber trainieren. Wir üben, innezuhalten und entscheiden, ob und wie wir reagieren wollen. Diesen Raum zu nutzen heißt nicht, alles zu schlucken oder sich alles gefallen zu lassen. Im Gegenteil. Es heißt, bewusst zu wählen. Will ich jetzt wirklich explodieren – oder ruhig und klar bleiben? Für mich ein Übungsprozess der allerschwersten Sorte!
Den Raum bemerken wir oft erst im Nachhinein (wenn es zu spät sein kann). Je besser wir ihn allerdings kennen, desto weniger bestimmen äußere Umstände unser inneres Erleben. Und genau dort beginnt Veränderung und bedeutet, den Moment zu erkennen, in dem der Körper schneller reagiert als der Verstand. Das kann unbequem sein, zwingt er uns doch, kurz innezuhalten, statt impulsiv zu handeln. Und genau deshalb überspringen wir ihn so gern.
Früher war der Triggerpunkt mein Startschuss. Heute ist es mein Warnsignal. Ein inneres „Ah, da ist es wieder.“ Das Innehalten ist trainierbar. Man lernt, mit Triggerpunkten umzugehen. Beruflich wie auch privat! Je besser wir sie kennen, desto weniger bestimmen äußere Umstände unser inneres Erleben.
Wer kennt’s?
Ich versuche, nicht mehr so schnell auszuflippen, wenn mich etwas triggert. Nicht, weil mich nichts mehr triggert – sondern weil ich (immer noch) lerne, den Raum zwischen „Reiz und Reaktion“ zu nutzen. Dieser Raum existiert wirklich und bedeutet zunächst, langsamer zu werden. Schon immer war ich von der schnellen Sorte; Reaktionen kamen stets sofort. Das ist nicht immer von Vorteil!
Der „Raum zwischen Reiz und Reaktion“ lässt sich aber trainieren. Wir üben, innezuhalten und entscheiden, ob und wie wir reagieren wollen. Diesen Raum zu nutzen heißt nicht, alles zu schlucken oder sich alles gefallen zu lassen. Im Gegenteil. Es heißt, bewusst zu wählen. Will ich jetzt wirklich explodieren – oder ruhig und klar bleiben? Für mich ein Übungsprozess der allerschwersten Sorte!
Den Raum bemerken wir oft erst im Nachhinein (wenn es zu spät sein kann). Je besser wir ihn allerdings kennen, desto weniger bestimmen äußere Umstände unser inneres Erleben. Und genau dort beginnt Veränderung und bedeutet, den Moment zu erkennen, in dem der Körper schneller reagiert als der Verstand. Das kann unbequem sein, zwingt er uns doch, kurz innezuhalten, statt impulsiv zu handeln. Und genau deshalb überspringen wir ihn so gern.
Früher war der Triggerpunkt mein Startschuss. Heute ist es mein Warnsignal. Ein inneres „Ah, da ist es wieder.“ Das Innehalten ist trainierbar. Man lernt, mit Triggerpunkten umzugehen. Beruflich wie auch privat! Je besser wir sie kennen, desto weniger bestimmen äußere Umstände unser inneres Erleben.
Wer kennt’s?
Eure Britta











