Träumen – die schönste Form der Planung!

Träumen wird oft als weltfremd oder naiv abgetan. Wer träumt, so heißt es, verliere sich in Fantasien statt sich der Realität zu stellen. Doch diese Sichtweise greift zu kurz. Tatsächlich ist Träumen eine der kraftvollsten Formen der Planung.
Ich habe schon immer geträumt. Als Kind in einem suboptimalen Umfeld lebend und damit aus Situationen mental flüchtend, als junge Frau mit Bildern von Beziehungen, Job, Freundschaften. Und auch heute träume ich noch. Träumen ist wichtig, zeigt es doch innere Bilder auf, bevor wir in der Lage sind Ziele zu formulieren, einen Plan auszutüfteln und anschließend konkrete Schritte zu gehen.
Man stellt sich also vor, wie etwas sein könnte. Dieses „Was wäre, wenn?“ ist kein Zufall, sondern ein kreativer Denkprozess. Träume schaffen einen Möglichkeitsraum, in dem neue Ideen entstehen dürfen – frei von Budgetplänen, Zeitdruck oder äußeren Erwartungen.
Träumen bedeutet nicht, die Realität zu ignorieren. Im Gegenteil: Wer träumt, nimmt oft sehr genau wahr, was im eigenen Leben fehlt oder sich anders anfühlen sollte. Träume sind damit auch eine Art innerer Kompass. Sie zeigen eine Richtung an, lange bevor der Weg sichtbar ist. Erst wenn wir wissen, wofür wir losgehen wollen, macht Planung überhaupt erst Sinn.
Auch in der Arbeitswelt wird dieser Zusammenhang zunehmend erkannt. Visionen, Zukunftsbilder und „Big Dreams“ sind keine leeren Phrasen, sondern strategische Werkzeuge. Sie motivieren, verbinden Menschen emotional mit Zielen und geben Orientierung in unsicheren Zeiten. Ohne Träume bleibt Planung oft technisch. Korrekt, aber kraftlos. Mit Träumen erhält die Planung erst ihre Seele.
Ich glaube, wir unterschätzen Träume, weil sie leise beginnen. Träumen gibt Richtung, Sinn und Energie. Vielleicht ist es an der Zeit, Träumen nicht länger als Gegensatz zur Planung zu sehen, sondern als ihren Ursprung.
Träumt ihr auch noch?
Ich habe schon immer geträumt. Als Kind in einem suboptimalen Umfeld lebend und damit aus Situationen mental flüchtend, als junge Frau mit Bildern von Beziehungen, Job, Freundschaften. Und auch heute träume ich noch. Träumen ist wichtig, zeigt es doch innere Bilder auf, bevor wir in der Lage sind Ziele zu formulieren, einen Plan auszutüfteln und anschließend konkrete Schritte zu gehen.
Man stellt sich also vor, wie etwas sein könnte. Dieses „Was wäre, wenn?“ ist kein Zufall, sondern ein kreativer Denkprozess. Träume schaffen einen Möglichkeitsraum, in dem neue Ideen entstehen dürfen – frei von Budgetplänen, Zeitdruck oder äußeren Erwartungen.
Träumen bedeutet nicht, die Realität zu ignorieren. Im Gegenteil: Wer träumt, nimmt oft sehr genau wahr, was im eigenen Leben fehlt oder sich anders anfühlen sollte. Träume sind damit auch eine Art innerer Kompass. Sie zeigen eine Richtung an, lange bevor der Weg sichtbar ist. Erst wenn wir wissen, wofür wir losgehen wollen, macht Planung überhaupt erst Sinn.
Auch in der Arbeitswelt wird dieser Zusammenhang zunehmend erkannt. Visionen, Zukunftsbilder und „Big Dreams“ sind keine leeren Phrasen, sondern strategische Werkzeuge. Sie motivieren, verbinden Menschen emotional mit Zielen und geben Orientierung in unsicheren Zeiten. Ohne Träume bleibt Planung oft technisch. Korrekt, aber kraftlos. Mit Träumen erhält die Planung erst ihre Seele.
Ich glaube, wir unterschätzen Träume, weil sie leise beginnen. Träumen gibt Richtung, Sinn und Energie. Vielleicht ist es an der Zeit, Träumen nicht länger als Gegensatz zur Planung zu sehen, sondern als ihren Ursprung.
Träumt ihr auch noch?
Eure Britta

Doppelmoral begegnet mir beinahe täglich: im Berufsleben, im Bekanntenkreis und vor allem hier auf Instagram. Wasser predigen, Wein trinken: Moral wird so hingebogen, wie sie uns gerade passt! Bequem ist sie zudem. Doppelmoral erlaubt uns, klare Kante zu zeigen, ohne selbst Konsequenzen zu tragen. Wir verurteilen laut, was wir im eigenen Leben stillschweigend relativieren. Moral tarnt sich als Haltung, ist aber oft nichts weiter als Selbstschutz. Im Alltag zeigt sich das deutlich. Wir empören uns über respektloses Verhalten im Netz, während wir selbst bissige Kommentare liken oder teilen. Wir verlangen Umweltbewusstsein, steigen aber für Kurzstrecken ins Auto, weil es einfacher ist. Wir pochen auf Fairness im Job, nutzen aber jede Grauzone zu unserem Vorteil. Ausländerfeindliche Parolen im Alltag, aber selbstverständlich Urlaub in Dubai. Veganismus laut vertreten, während Lederschuhe im Schrank stehen. Klimaschutz fordern, aber für den Wochenendtrip ins Flugzeug steigen. Gegen Konsumwahn wettern und gleichzeitig bei jeder Rabattaktion zuschlagen. Work-Life-Balance predigen und gleichzeitig von anderen ständige Erreichbarkeit erwarten. Die Liste scheint schier unendlich! Das Problem ist, dass wir es uns selten eingestehen. Doppelmoral beginnt dort, wo Selbstkritik endet. Wer sich nur als Teil der „richtigen Seite“ sieht, übersieht die eigenen blinden Flecken. Handle ich wirklich so, wie ich es von anderen verlange? Oder passt sich meine Moral einfach meiner Situation an? Ehrlichkeit sich selbst gegenüber ist anstrengend – aber die einzige Alternative zur bequemen Heuchelei. Auch ich hinterfrage mich oft genug: Sind Maßstäbe, die ich an andere anlege, strenger als die für mich selbst? Doppelmoral zeigt auf, wo wir eigene Ausnahmen für gerechtfertigt halten, die der anderen aber nicht. Ich gebe zu – ich übe weiterhin! Wie geht ihr mit diesem Thema um? Eure Britta

Ich weiß, ich weiß. Jetzt wäre der Moment für einen Text über Dankbarkeit, Lebensfreude und darüber, wie schön es ist, älter zu werden. Mit Kuchen, Kerzen und vielleicht einem leicht gerührten Blick zurück. Spoiler: Wird es nicht. Denn wenn ich ehrlich bin, ist mein Geburtstag für mich eher so mittelspannend. Denn jedes Jahr passiert zuverlässig das Gleiche: mein Handy führt ein Eigenleben. Es klingelt, summt, blinkt – als hätte es den Auftrag, mich daran zu erinnern, dass ich existiere. Was nett ist. Wirklich. Aber auch ein bisschen… konzentriert. Menschen melden sich, von denen ich ziemlich genau seit dem letzten Geburtstag nichts mehr gehört habe. Als gäbe es irgendwo einen geheimen „Einmal-im-Jahr-Kontakt“-Kalender. Und dann beginnen sie, diese Gespräche ohne Spannungsbogen: „Na, alles gut?“, „Was machst du heute noch?“, „Feierst du schön?“ Und ich erzähle. Immer wieder das Gleiche. Freundlich, natürlich. Aber innerlich denke ich mir: Wir könnten das Gespräch auch einfach speichern und nächstes Jahr wieder abspielen. Es ist ja lieb gemeint. Und ich weiß das auch zu schätzen. Aber gleichzeitig zeigt dieser Tag etwas, das ich irgendwie schräg finde: Aufmerksamkeit, die sich wie ein Stau verhält. Einmal im Jahr alles auf einmal. Dabei sind mir die anderen Tage so viel lieber. Die 364 Tage, an denen jemand einfach schreibt: „Musste gerade an dich denken.“. Spontane Anrufe ohne Anlass. Kleine Nachrichten, die nicht vom Kalender diktiert sind. Das sind die mir wirklich wichtigen Momente. Mein Geburtstag dagegen? Der darf ruhig unspektakulär sein. Kein großes Tamtam, kein Pflichtprogramm, kein „Das muss jetzt aber besonders sein“. Ein ganz normaler Tag, an dem man sich mit wenigen Lieblingsmenschen umgibt und einfach nett essen geht. In diesem Sinne: Ich habe heute Geburtstag. Trotzdem ist es einfach nur ein ganz normaler Sonntag. Wer kennts? Eure Britta

Kennt ihr auch diese Menschen, die mit einem Unschuldsgesicht gerne mal subtil piksen? Es sind nicht die lauten Konflikte, die einen beschäftigen. Es sind die leisen. Diese beiläufigen Fragen und Sätze, die harmlos klingen. Kein offener Angriff, eher ein feines Piksen. Und trotzdem beschäftigt es dich noch Stunden später. In meinem Umfeld gibt es Menschen, die genau das beherrschen. Nicht offen verletzend, nicht direkt angreifend – sondern subtil. Ich dachte immer, dass solche Verhaltensweisen im Alter verschwinden. Dass Menschen, sagen wir mal ab fünfzig, eine gewisse Klarheit und Reife entwickelt haben. Dass sie Dinge direkt ansprechen oder eben gar nicht. Heute weiß ich: Das stimmt so leider nicht. Diese kleinen Stiche kommen selten aus dem Nichts. Sie erzählen sehr viel über die Menschen, die sie setzen. Über ihre Unsicherheiten, unausgesprochene Vergleiche, manchmal auch über ein Bedürfnis nach Überlegenheit. Denn wer klar und sicher ist, muss nicht zwischen den Zeilen treffen. Gleichzeitig sagen die Pikser auch etwas über mich. Darüber, wo ich ins Grübeln komme und warum. Genau in dieser Schnittstelle entsteht die Wirkung: zwischen dem, was gesagt wird – und dem, wo es trifft. Das subtile Piksen hat etwas sehr Unangenehmes an sich. Es wird keine direkte Frage geäußert, lediglich Andeutungen, Tonfall oder doppeldeutige Aussagen. Damit es nicht ganz so offensichtlich ist, wird es oft als „sozial akzeptabel“ verpackt. Subtile Stiche sind leise, aber nicht harmlos! Warum machen Menschen das? Klar sagen sie oft mehr über den Sender als über den Empfänger. Vermutlich ein Spiegel eigener Unsicherheiten oder Konkurrenzdenken. Oberhand gewinnen oder behalten; einfach besser dastehen und den anderen versuchen klein zu machen. Was tun? Eigene Trigger reflektieren, versuchen, sich nicht darauf einzulassen, weglächeln. Und: Grenzen setzen. Klar, deutlich, mit Nachdruck. Wer kennt es? Eure Britta

Wenn man morgens in Hamburg in eine Bäckerei stolpert – halb verschlafen, die Haare irgendwo zwischen „Windstärke 8“ und „egal“ – und es einen trifft: dieser Duft von Butter, Zimt, Zucker und ein Hauch Karamell. Willkommen in der Heimat des Franzbrötchens. Aber hat das FRANZbrötchen wirklich seinen Ursprung durch die FRANZosen? Jetzt wird’s historisch. Anfang des 19. Jahrhunderts hatte Napoleon die glorreiche Idee, dass Europa im Grunde ihm gehört. Zwischen 1806 und 1814 stand auch Hamburg unter französischer Besatzung. Die Hamburger waren mäßig begeistert. Die Franzosen brachten nämlich nicht nur ihre Sprache und ihr Gebäck mit, sondern auch Zölle, Einschränkungen und eine gewisse Strenge. Kurz gesagt: kulinarisch hui, politisch eher… na ja. Und irgendwo zwischen all dem sollen französische Bäcker das Croissant eingeführt haben. Die Hamburger dachten sich offenbar: „Ganz nett, aber da geht noch was.“ Also wurde es flacher gedrückt, großzügig mit Zimt und Zucker versehen – und voilà: das Franzbrötchen war geboren. Typisch Hamburg eben: nehmen, verbessern, fertig. Und was ist mit „Tschüss“? Wenn wir schon bei französischem Einfluss sind: Selbst unser entspanntes „Tschüss“ hat vermutlich eine kleine Reise hinter sich. Ursprünglich wohl vom französischen „adieu“, über das Niederländische („adjuus“) in den Norden geschwappt – und heute aus Hamburg nicht mehr wegzudenken. Das Franzbrötchen ist wie die Stadt selbst: ein bisschen rau, ein bisschen süß, nicht perfekt geformt. Es erzählt eine Geschichte von Einfluss von außen und dem typisch norddeutschen Talent, daraus etwas Eigenes zu machen. Vielleicht steckt ein kleines bisschen Frankreich drin. Aber vor allem ganz viel Hamburg. Wer also meine schöne Heimatstadt besucht, sollte unbedingt ein Franzbrötchen essen. Und Taschentücher dabeihaben. Erfahrungsgemäß schmecken die am besten, die rundherum durch Zimt und Zucker so richtig schön klebrig sind! Schon probiert? Eure Britta

Jeden Tag rauschen unzählige Gedanken durch unseren Kopf – man schätzt, es sind bis zu 50.000 täglich. Manche sind flüchtig, manche bleiben hängen, andere wiederum kreisen in Dauerschleife. Gar nicht so leicht, sich von dieser Fülle nicht überwältigt zu fühlen. Das Knifflige daran ist, dass unsere Gedanken unsere eigene Realität schaffen und verstärken. Dabei spielt es keine Rolle, ob es neutrale, positive oder negative Gedanken sind. Dort, wo unsere Gedanken hinfließen, fließt auch unsere Energie hin. Man geht davon aus, dass aus dieser Gedankenflut nur ca. 3 % positive Gedanken hervorgehen. Die übrigen 97 % sind neutraler Art oder negativ. Das wird problematisch, wenn sich die negativen Gedanken manifestieren, verselbstständigen oder Amok laufen. Negative Gedanken kommen unkontrolliert, beurteilen Situationen und sind ungebetene Gäste. Ich versuche, mir bewusst zu machen, dass sie lediglich eine vorübergehende Reaktion auf eine bestimmte Situation und keineswegs dauerhaft auf mein Leben ausgelegt sind. Gedanken entstehen oft automatisch. Sie sind von Erfahrungen, Gewohnheiten und äußeren Einflüssen geprägt. Aber wir sind nicht verpflichtet, jedem einzelnen Gedanken Raum zu geben. Wir entscheiden, welchen Gedanken wir folgen, welchen wir ziehen lassen – und welchen wir bewusst stärken. Ein oft zitierter Gedanke aus der Achtsamkeitspraxis beschreibt es sinngemäß so: Unsere Gedanken sind wie Vögel, die über unseren Kopf fliegen. Wir können nicht verhindern, dass sie auftauchen. Aber wir können entscheiden, ob wir ihnen erlauben, ein Nest zu bauen. Das gibt uns die Möglichkeit, vom passiven Beobachter zum aktiven Gestalter zu werden. Gedanken bewusst wahrzunehmen, ohne sie sofort zu bewerten. Ich entscheide, welche Gedanken ich pflegen oder wachsen lassen möchte – und, was ich loslassen werde. Das Wichtigste dabei ist aber: Ich bin nicht das, was ich denke. Und ich glaube nicht mehr alles, was ich denke. Und Ihr so? Eure Britta






