Du, ich und unsere Schnittmenge – warum unsere Beziehungen einem stetigen Wandel unterliegen

Wenn Menschen in unser Leben treten oder aus eben diesem wieder verschwinden stellen wir uns ab und zu die Frage, warum beispielsweise eine Freundschaft, die über Jahrzehnte innig, verlässlich und gefühlt auf ewig ausgelegt war, auf einmal nicht mehr besteht. Mir ist das mit meinen über 60 Jahren schon des Öfteren vorgekommen.
Da stellt man sich ab und zu schon die Frage, ob man selbst etwas dazu beigetragen oder einen Fehler begangen hat, dass diese Schnittmenge so reduziert wurde und ggf. auch eine Beziehung nicht mehr besteht. Man hinterfragt sich (aber nie direkt nach!) und bleibt mit fehlenden Antworten oftmals allein. Oder auch anders herum. Man ist froh und dankbar, dass jemand, der einen lange begleitet hat, nun nicht mehr zum engeren Kreis gehört.
Bei all diesen Überlegungen ist mir aufgefallen, dass unsere Beziehungen – gleich welcher Art und mit wem – immer mit Schnittmengen zu tun haben. Jeder Mensch hat seinen eigenen Lebenskreis, man trifft Menschen und es entstehen Gemeinsamkeiten: Schnittmengen halt.
Diese wiederum unterliegen einem ständigen Wandel und sind dynamisch. Gibt es anfänglich viele Gemeinsamkeiten, so können diese sich im Laufe der Zeit aber ändern und bleiben nur selten dauerhaft stabil. Es kann also sein, dass jemand ein Leben lang mit und bei uns bleibt. Genauso gut kann es aber sein, dass schon nach kurzer Zeit erkennbar ist, dass die Schnittmenge nicht mehr ausreicht, um eine Beziehung – gleich welcher Art – weiterzuführen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei der „Beziehung“ um eine Partnerschaft, Freundschaft, Familie oder ein Arbeitsverhältnis handelt. Alles hat seine Zeit und das meiste ist vergänglich.
Es mag ein wenig Wehmut mitschwingen wenn man darüber nachdenkt. Manchmal tut es weh, wenn Menschen einen nicht mehr begleiten, die man lieb gewonnen hat. Andererseits kann es aber auch befreiend sein eben das zu erkennen, einen gesunden Cut zu machen und Energie und Lebensfreude in die Menschen zu investieren, die noch intensiv mit einem verbandelt sind.
Geht man also in die Akzeptanz und erkennt, dass nichts auf ewig ausgelegt, sondern vielmehr vergänglich ist, ist man einen großen Schritt weitergekommen. Auf Krampf an Beziehungen und damit „reduzierten Schnittmengen“ festzuhalten tut uns einfach nicht gut und blockiert für Neues!
In diesem Zusammenhang philosphiere ich auch gerne über die „Zugfahrt des Lebens“. Mit der Geburt fängt unsere Zugreise an und am Tax X endet sie. Während der gesamten Reise steigen immer wieder „Passagiere“ ein oder auch wieder aus. In dem Moment, wo jemand also unseren Zug besteigt, wissen wir nie, wie lange er uns begleiten wird. Einen Tag, einen Monat, ein Jahr oder länger.
Insofern sollten wir uns auch täglich an den Menschen erfreuen, mit denen wir eine große Schnittmenge teilen und dankbar sein für diejenigen, die unseren persönlichen Weg zumindest eine Teilstrecke lang begleitet haben. Sie waren für etwas gut!
Euch Lieben wünsche ich einen erfüllten Sonntag!
Eure
Britta
Da stellt man sich ab und zu schon die Frage, ob man selbst etwas dazu beigetragen oder einen Fehler begangen hat, dass diese Schnittmenge so reduziert wurde und ggf. auch eine Beziehung nicht mehr besteht. Man hinterfragt sich (aber nie direkt nach!) und bleibt mit fehlenden Antworten oftmals allein. Oder auch anders herum. Man ist froh und dankbar, dass jemand, der einen lange begleitet hat, nun nicht mehr zum engeren Kreis gehört.
Bei all diesen Überlegungen ist mir aufgefallen, dass unsere Beziehungen – gleich welcher Art und mit wem – immer mit Schnittmengen zu tun haben. Jeder Mensch hat seinen eigenen Lebenskreis, man trifft Menschen und es entstehen Gemeinsamkeiten: Schnittmengen halt.
Diese wiederum unterliegen einem ständigen Wandel und sind dynamisch. Gibt es anfänglich viele Gemeinsamkeiten, so können diese sich im Laufe der Zeit aber ändern und bleiben nur selten dauerhaft stabil. Es kann also sein, dass jemand ein Leben lang mit und bei uns bleibt. Genauso gut kann es aber sein, dass schon nach kurzer Zeit erkennbar ist, dass die Schnittmenge nicht mehr ausreicht, um eine Beziehung – gleich welcher Art – weiterzuführen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei der „Beziehung“ um eine Partnerschaft, Freundschaft, Familie oder ein Arbeitsverhältnis handelt. Alles hat seine Zeit und das meiste ist vergänglich.
Es mag ein wenig Wehmut mitschwingen wenn man darüber nachdenkt. Manchmal tut es weh, wenn Menschen einen nicht mehr begleiten, die man lieb gewonnen hat. Andererseits kann es aber auch befreiend sein eben das zu erkennen, einen gesunden Cut zu machen und Energie und Lebensfreude in die Menschen zu investieren, die noch intensiv mit einem verbandelt sind.
Geht man also in die Akzeptanz und erkennt, dass nichts auf ewig ausgelegt, sondern vielmehr vergänglich ist, ist man einen großen Schritt weitergekommen. Auf Krampf an Beziehungen und damit „reduzierten Schnittmengen“ festzuhalten tut uns einfach nicht gut und blockiert für Neues!
In diesem Zusammenhang philosphiere ich auch gerne über die „Zugfahrt des Lebens“. Mit der Geburt fängt unsere Zugreise an und am Tax X endet sie. Während der gesamten Reise steigen immer wieder „Passagiere“ ein oder auch wieder aus. In dem Moment, wo jemand also unseren Zug besteigt, wissen wir nie, wie lange er uns begleiten wird. Einen Tag, einen Monat, ein Jahr oder länger.
Insofern sollten wir uns auch täglich an den Menschen erfreuen, mit denen wir eine große Schnittmenge teilen und dankbar sein für diejenigen, die unseren persönlichen Weg zumindest eine Teilstrecke lang begleitet haben. Sie waren für etwas gut!
Euch Lieben wünsche ich einen erfüllten Sonntag!
Eure
Britta











