So hot – so not! Die Do’s and Dont’s des Layering

Layering (Schichten) bzw. Lagenlook ist die textile höhere Kunst des Ankleidens. So oft sehe ich hier bei Instagram falsche Beispiele für das Layering. Da wird ein Nachthemd über eine Bluse gezogen, Mantel drüber und fertig ist das angebliche Layering. So einfach ist das leider nicht.
Wichtig ist, dass trotz aller Lagen ein stilvoller Look hervorgeht und nicht ein konfuses, textiles Durcheinander die Oberhand gewinnt. Strick, Jeans oder Leder werden mit zarten Stoffen kombiniert wie Seide, Chiffon oder Satin. Trotz aller Lagen wird die Silhouette betont. Die einzelnen Lagen müssen sichtbar sein und Schnitte kombiniert (weit mit eng). Ton in Ton ist der Look edel, selbst wenn Material- oder Mustermis in Gebrauch sind. Besonders schön, wenn ein transparentes Teil zum Zuge kommt. Und man sollte darauf achten, dass ein textiles Teil den Kernpunkt des Outfits darstellt.
Vermeiden sollte man zuviele Kleidungsstücke. Die Grenze liegt bei maximal 5 Teilen; sonst ist der Look überladen. Auch zu viele Muster sind unvorteilhaft. Da das Layering an sich schon wirkt sollte man auf auffällige Accessoires verzichten. Ausschließlich dicke Stoffe sind unvorteilhaft, wie man ganz wunderbar auch auf dem Foto „so not“ erkennen kann: von allem zu viel, zu dick, zu groß und zu massiv. Total überladen und so sollte man es eben nicht machen!
Probiert doch mal zuhause den Lagenlook aus. Es bedarf dafür keinen neuen Textilien. Auch alt Bewährtes lässt sich wunderbar kombinieren. Experimentierfreudigkeit zahlt sich ganz sicher aus!
Last but not least: Lagenlook bzw. Layering steht jedem und kann jeder Körperform angepasst werden. Gerade hier lässt sich vieles betonen oder eben auch kaschieren! Viel Spass!
Eure
Britta
Britta











