Rosa vs ROSACEA / ROSAZEA, Teil 2

Mein Beitrag zum Thema Rosacea hat in der letzten Woche für mich ungeahnt hohe Wellen geschlagen. Grund genug, mich auch in meinem heutigen Blogbeitrag noch einmal diesem Thema zu widmen und der Frage, was ich unabhängig von einer erstklassigen dermatologischen Behandlung selbst dazu beitragen kann.

Die allseits bekannten Triggerpunkte hatte ich schon in der letzten Woche erwähnt. Heute möchte ich detaillierter auf das Thema Ernährung und insbesondere Lebensmittel eingehen.

Jeder Körper, jedes Krankheitsbild ist anders. Beim Thema Rosacea kann man allerdings durchaus davon sprechen, welche Lebensmittel vorteilhaft sind und welche eher nicht. Ich halte diese Liste ganz allgemein:

Empfehlenswerte Produkte (Ausnahmen sind in „weniger empfehlenswert“ aufgeführt):
Vollkornartikel, Glutenfreie Produkte, Kartoffeln, Reis, zuckerarmes Obst, fast ausnahmslos alle Gemüse- und Salatsorten, Nüsse, Leinöl, Olivenöl, Walnussöl, wenig Butter, Wasser, ungezuckerter Tee, 1 Becher Kaffee täglich, Fisch und Meeresfrüchte, Putenbrust, Hühnerfleisch, wenig Rind, Kalb, Wild, Eier 2 x wöchentlich, fettarmer Käse

Weniger empfehlenswerte Produkte
Weizenprodukte, Weißbrot, Hartweisennudeln, Pommes, Kroketten, Kartoffelbei, Pfannkuchen, Kartoffelpuffer, Süssigkeiten, Eiscreme, Chips oder anderes Salzgebäck, gezuckerte Obstkonserven, Gemüsemischungen mit Butter oder Sahne, Erdnüsse, gesalzene Nüsse, Fruchtsäfte, Softdrinks, eingelegter oder panierter Fisch, paniertes Fleisch, Wurstwaren, Schweinefleisch im allgemeinen, Kuhlmilch, Sahne, Creme fraiche, gesüsste Fertigprodukte

Ich bin ganz ehrlich: alles das, wovon ich nicht so viel oder gar nichts essen sollte, schmeckt mir besonders gut. Ich kann mich durchaus als Genussmensch bezeichnen. Da Essen und Trinken auch immer mit Lebensqualität zu tun hat sollte jeder für sich abwägen, wie er mit diesem Thema umgeht. Für mich ist es deshalb wichtig, mir auch Bonustage zu gönnen, an denen ich auch Lebensmittel/Getränke zu mir nehme, die der Krankheit nicht unbedingt zuträglich sind.

Geht nicht gibt’s nicht! Auch wenn es teilweise unbequem ist – es gibt immer einen Weg! In diesem Sinne geht frohen Mutes an die Sache ran!

Alles wird gut!

Eure
Britta

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