Mein 100ster Blog-Beitrag – heute dreht sich alles um das Thema Glück!

Glück haben und glücklich sein ist in etwa so weit voneinander entfernt wie der Mond von der Sonne! Habt Ihr schon einmal darüber nachgedacht?

Glück zu haben ist zumeist zufallsbedingt und auf einen einzigen Moment bezogen. In der Regel auch nie von langer Dauer und ein Moment, auf den wir keinen Einfluss oder nur wenig getan zu haben. Dazu kommt, dass Glück haben in der Regel sehr selten vorkommt. Verlassen wir uns auf solche Momente, die wie gesagt selten eintreffen und au-ßerhalb unseres eigenen Handels liegen kommt schnell der Umkehrschluss zu tragen: wir fühlen uns als Pechvogel und der Glückseligkeit entzogen! Das wiederum tut uns nicht gut!

Glücklich sein dagegen ist ein langfristiges Vergnügen, das wir selbst bestimmen, was vollends in unserer Hand liegt! Glücklich sein ist eng verknüpft mit innerer Zufriedenheit und dem Bewußtsein, dass dieser Zustand nicht von äußeren Faktoren bestimmt ist. Glücklich sein ist nur selten von Dingen oder monetären Faktoren abhängig. Werte schaf-fen anstatt Besitztümer – wer das zu schätzen weiß hat ein ausgewogenes Rezept für sein eigenes Glücklichsein gefunden.

Jeder definiert Glücklichsein anders. Für mich sind auch Dankbarkeit und Achtsamkeit Dinge, die mir ein zufriedenes Leben verschaffen: die tägliche Meditation (auch wenn es nur 10 Minuten am Tag sind), Präsenz und Achtsamkeit im Umgang mit meinen Liebsten, ein schöner Sonnenaufgang an der Ostsee oder Zeit mit Lieblingsmenschen.

Wenn wir verstehen, dass Glücklichsein in uns selbst liegt und ausschliesslich von uns ausgelöst werden kann hilft es, ein zufriedenes Leben zu führen. Auch vor dem Hinter-grund, dass wir keinen äußeren Einflüssen bedürfen, so zu empfinden. Es geht also um eine Grundeinstellung, an deren Schrauben wir täglich drehen können, um uns glücklich zu fühlen.

In einigen Fällen ergänzen sich Glück und Glücklichsein. Wer sich also zu sehr darauf fo-kussiert Glück zu haben wird vermutlich nie glücklich werden. Es ist eben dieser kleine Unterschied, der das eigene Empfinden und Bewusstsein beeinflusst.

Einige dieser Schrauben, die helfen glücklich zu sein, sind folgende:
Sei zufrieden mit dem was Du hast. Erfreue Dich an kleinen Dingen und öffne Deine Au-gen für alles Schöne um dich herum. Hadere nicht ständig mit Dir und erfreue Dich an Dir selbst. Komme ins Spüren und Fühlen, ganz gleich, was Du gerade unternimmst. Das ge-lingt nicht immer. Wir alle wissen, dass das Leben eine einzige Achterbahnfahrt ist. Es wird immer auch finstere Tage geben, an denen nichts richtig gelingt. Entscheidend ist aber, wie Du damit umgehst. Man kann eben auch glücklich sein, wenn man kein Glück gehabt hat.

Schon Aristoteles hat sich zum Thema Glück geäußert in der Hinsicht, dass man das eigene Lebensglück besser nicht von Glücksfällen abhängig machen sollte. Um glücklich im Leben zu werden, so Aristoteles, kommt es darauf an, dass unser Leben als Ganzes gelingt. Recht hatte er!

Eure Britta

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