Frohe Weihnachten – let’s spread love!
Nein Ihr Lieben. Heute, am Heiligen Abend, geht es nicht um Fashion und Themen rund um den so beliebten Lifestyle. Heute geht es um ein mir sehr wichtiges Thema: Soziale Wärme!
Ganz bewusst habe ich den heutigen Tag für dieses Thema und meinen Blog-Beitrag gewählt. Manchmal bedarf es eines besonderen Gefühls oder einer Stimmung, wohl wissend, dass das Geschriebene dann eher Anklang findet.
Vor einigen Wochen hatte ich geschrieben, dass dieser Herbst und die Vorweihnachtszeit nur so an mir vorbeigerast sind. Man ist so sehr auf sein eigenes Tun, Denken und Handeln fokussiert, dass nur wenig Raum und Zugewandtheit für Dritte außerhalb des eigenen Wirkens besteht.
Ich spreche nicht davon, dass wir natürlich auch im größeren Rahmen spenden können, wohltätig sind oder ein Ehrenamt übernehmen. Vielmehr geht es darum, im täglichen Sein auch immer mit einem liebevollen Blick auf die direkte Umgebung zu achten. Warmherzig, mitfühlend und liebevoll mitdenkend.
Anfang Dezember hatte ich einen vollgepackten Tag und musste morgens noch schnell zu meinem Doc, um Blutwerte zu besprechen. Kurz abgehandelt sollte es mit Vollgas weitergehen. Als ich die Praxis verliess war vor mir im Treppenhaus ein schon sehr betagter Herr mit Stock und sichtbar nicht mehr ganz so gut zu Fuss. Ich wollte ihn gerade „überholen“, hielt aber inne und fragte, ob ich ihn die Treppe hinunter begleiten DARF. Er war sichtlich erleichtert und froh, dass ihm jemand half. Da ich wusste, dass es vom Treppenhaus auf die Strasse weitere Stufen zu bewältigen gab begleitete ich ihn zunächst bis zur Strasse.
Erstaunlicherweise war er ausgesprochen eloquent und witzig. Seine verbale Spritzigkeit passte überhaupt nicht zu seinem äusseren Erscheinungsbild. Ich hatte viel Freude an ihm und er auch an mir. Wir lachten viel. Kurzum: ich entschloss mich, ihn heile bis vor seine Haustür zu begleiten um sicherzustellen, dass er gut zuhause ankommt. Und ob ihr es glaubt oder nicht – wir haben uns kurz umarmt und gedrückt und ich habe ihm noch eine schöne Vorweihnachtszeit gewünscht.
Zeitlich hat mich die Begleitung fast eine Stunde gekostet, da der Mann keine großen Schritte mehr machen konnte und mehr schlutfte als ging. Interessanterweise war all das, was ich an dem Tag noch auf meinem persönlichen Zettel zu erledigen hatte, ins Unwichtige abgeglitten. Warmherzigkeit, Mitgefühl, Wohlwollen – man bekommt so viel mehr zurück wenn man gibt und sich einlässt und spürt, worauf es im Leben wirklich ankommt.
Es ist erfüllend, bereichernd und erwärmend, für andere da sein zu können. Auch dann, wenn so, wie bei mir, eine völlig fremde Person vor einem steht. JETZT ist immer ein guter Zeitpunkt dafür!
In diesem Sinne wünsche ich Euch und Euren Lieben ein besonders schönes Weihnachtsfest. Und fühlt Euch ganz doll von mir gedrückt!
Eure
Britta
Ganz bewusst habe ich den heutigen Tag für dieses Thema und meinen Blog-Beitrag gewählt. Manchmal bedarf es eines besonderen Gefühls oder einer Stimmung, wohl wissend, dass das Geschriebene dann eher Anklang findet.
Vor einigen Wochen hatte ich geschrieben, dass dieser Herbst und die Vorweihnachtszeit nur so an mir vorbeigerast sind. Man ist so sehr auf sein eigenes Tun, Denken und Handeln fokussiert, dass nur wenig Raum und Zugewandtheit für Dritte außerhalb des eigenen Wirkens besteht.
Ich spreche nicht davon, dass wir natürlich auch im größeren Rahmen spenden können, wohltätig sind oder ein Ehrenamt übernehmen. Vielmehr geht es darum, im täglichen Sein auch immer mit einem liebevollen Blick auf die direkte Umgebung zu achten. Warmherzig, mitfühlend und liebevoll mitdenkend.
Anfang Dezember hatte ich einen vollgepackten Tag und musste morgens noch schnell zu meinem Doc, um Blutwerte zu besprechen. Kurz abgehandelt sollte es mit Vollgas weitergehen. Als ich die Praxis verliess war vor mir im Treppenhaus ein schon sehr betagter Herr mit Stock und sichtbar nicht mehr ganz so gut zu Fuss. Ich wollte ihn gerade „überholen“, hielt aber inne und fragte, ob ich ihn die Treppe hinunter begleiten DARF. Er war sichtlich erleichtert und froh, dass ihm jemand half. Da ich wusste, dass es vom Treppenhaus auf die Strasse weitere Stufen zu bewältigen gab begleitete ich ihn zunächst bis zur Strasse.
Erstaunlicherweise war er ausgesprochen eloquent und witzig. Seine verbale Spritzigkeit passte überhaupt nicht zu seinem äusseren Erscheinungsbild. Ich hatte viel Freude an ihm und er auch an mir. Wir lachten viel. Kurzum: ich entschloss mich, ihn heile bis vor seine Haustür zu begleiten um sicherzustellen, dass er gut zuhause ankommt. Und ob ihr es glaubt oder nicht – wir haben uns kurz umarmt und gedrückt und ich habe ihm noch eine schöne Vorweihnachtszeit gewünscht.
Zeitlich hat mich die Begleitung fast eine Stunde gekostet, da der Mann keine großen Schritte mehr machen konnte und mehr schlutfte als ging. Interessanterweise war all das, was ich an dem Tag noch auf meinem persönlichen Zettel zu erledigen hatte, ins Unwichtige abgeglitten. Warmherzigkeit, Mitgefühl, Wohlwollen – man bekommt so viel mehr zurück wenn man gibt und sich einlässt und spürt, worauf es im Leben wirklich ankommt.
Es ist erfüllend, bereichernd und erwärmend, für andere da sein zu können. Auch dann, wenn so, wie bei mir, eine völlig fremde Person vor einem steht. JETZT ist immer ein guter Zeitpunkt dafür!
In diesem Sinne wünsche ich Euch und Euren Lieben ein besonders schönes Weihnachtsfest. Und fühlt Euch ganz doll von mir gedrückt!
Eure
Britta











