Familienfeste – wenn Freud und Leid aufeinanderprallen!
Alle Jahre wieder erleben wir sie zuhauf: Familienfeste! Ganz gleich ob an Adventswochenenden, am Heiligen Abend oder an den Weihnachtsfeiertagen. Wenn große Familienfeste stattfinden, treffen nicht nur Freude, sondern so manches Mal auch Leid aufeinander.
So erinnere ich mich noch an ein Weihnachtsfest Anfang der 90iger Jahre, wo die größere Familie meines frisch angetrauten (ersten) Ehemannes am Heiligen Abend zu uns kam. Natürlich wollte ich alle mit meinen Kochkünsten beeindrucken und hatte mich entschieden, als Vorspeise eine aufwändige Käsesuppe zu servieren. Offenbar hatte ich die falsche Käsesorte ausgesucht und es kam, wie es kommen mußte: alle Gäste und auch meine Wenigkeit überfielen binnen kürzester Zeit Magenkrämpfe und damit einhergehend auch Durchfall, so dass meine Schwiegermutter, die mich eh für alle Dinge als ungeeignet einstufte, ihren Mann und den zweiten Sohn einpackte und wutentbrannt das Haus verließ. Shit happens – im wahrsten Sinne :-).
Familienfesten gehen immer viele Erwartungshaltungen voran. Oftmals sieht man sich in der Gesamtheit nur 1 x im Jahr, möchte das beste Essen servieren, den Gästen die schönste Zeit bereiten und jedwede Auseinandersetzungen vermeiden. Hier ein paar Tipps, wie man Streit vermeiden kann, um harmonische Festtage zu verleben (auch wenn der künftige Schwiegersohn der eigenen Tochter einem beispielsweise so gar nicht behagt):
Erwartungen realistisch halten
Klärt frühzeitig, wie der Ablauf des Abends aussehen soll (z. B. Essensplanung, Geschenke, Aktivitäten). Und: es muss nicht alles perfekt sein – der Fokus liegt auf dem Zusammensein.
Aufgaben verteilen
Teilt die Verantwortung für Kochen, Dekoration oder Organisation auf, sodass sich niemand überfordert fühlt. Wer bringt was mit? Wer kümmert sich um welche Aufgabe?
Heikle Themen meiden
Sprecht ab, bestimmte kontroverse Themen (z. B. Politik, Geld) nicht anzuschneiden.
Wenn ein kritisches Thema aufkommt, bleibt respektvoll und hört zu, ohne zu konfrontieren. Schaffe Rückzugsmöglichkeiten. Jeder braucht mal eine Auszeit. Zieht euch kurz zurück, wenn es zu viel wird. Respektiert, wenn jemand eine Pause braucht.
Humor und Gelassenheit
Macht euch bewusst, dass kleine Pannen oder Meinungsverschiedenheiten normal sind. Ein gemeinsames Lachen kann Spannungen lösen.
Dankbarkeit zeigen
Bedankt euch für die Mühe der anderen. Das schafft eine positive Atmosphäre.
Konzentriert euch darauf, schöne Momente zu genießen und gemeinsame Erinnerungen zu schaffen.
Alternativen zu traditionellen Abläufen
Wenn bestimmte Traditionen zu Stress führen, überlegt, ob ihr sie anpassen oder weglassen könnt. Z. B. statt eines aufwändigen Festmahls ein einfacheres Menü.
Bescherung mit Wichteln, um den Geschenkestress zu reduzieren.
Kommt es dennoch zum Streit tief durchatmen und besonnen reagieren! Ein wenig Vorbereitung und Flexibilität können helfen, die Weihnachtszeit für alle Beteiligten entspannter und fröhlicher zu gestalten. In diesem Sinne wünsche ich Euch eine wundervolle Vorweihnachtszeit mit all Euren Lieben!
Eure
Britta
So erinnere ich mich noch an ein Weihnachtsfest Anfang der 90iger Jahre, wo die größere Familie meines frisch angetrauten (ersten) Ehemannes am Heiligen Abend zu uns kam. Natürlich wollte ich alle mit meinen Kochkünsten beeindrucken und hatte mich entschieden, als Vorspeise eine aufwändige Käsesuppe zu servieren. Offenbar hatte ich die falsche Käsesorte ausgesucht und es kam, wie es kommen mußte: alle Gäste und auch meine Wenigkeit überfielen binnen kürzester Zeit Magenkrämpfe und damit einhergehend auch Durchfall, so dass meine Schwiegermutter, die mich eh für alle Dinge als ungeeignet einstufte, ihren Mann und den zweiten Sohn einpackte und wutentbrannt das Haus verließ. Shit happens – im wahrsten Sinne :-).
Familienfesten gehen immer viele Erwartungshaltungen voran. Oftmals sieht man sich in der Gesamtheit nur 1 x im Jahr, möchte das beste Essen servieren, den Gästen die schönste Zeit bereiten und jedwede Auseinandersetzungen vermeiden. Hier ein paar Tipps, wie man Streit vermeiden kann, um harmonische Festtage zu verleben (auch wenn der künftige Schwiegersohn der eigenen Tochter einem beispielsweise so gar nicht behagt):
Erwartungen realistisch halten
Klärt frühzeitig, wie der Ablauf des Abends aussehen soll (z. B. Essensplanung, Geschenke, Aktivitäten). Und: es muss nicht alles perfekt sein – der Fokus liegt auf dem Zusammensein.
Aufgaben verteilen
Teilt die Verantwortung für Kochen, Dekoration oder Organisation auf, sodass sich niemand überfordert fühlt. Wer bringt was mit? Wer kümmert sich um welche Aufgabe?
Heikle Themen meiden
Sprecht ab, bestimmte kontroverse Themen (z. B. Politik, Geld) nicht anzuschneiden.
Wenn ein kritisches Thema aufkommt, bleibt respektvoll und hört zu, ohne zu konfrontieren. Schaffe Rückzugsmöglichkeiten. Jeder braucht mal eine Auszeit. Zieht euch kurz zurück, wenn es zu viel wird. Respektiert, wenn jemand eine Pause braucht.
Humor und Gelassenheit
Macht euch bewusst, dass kleine Pannen oder Meinungsverschiedenheiten normal sind. Ein gemeinsames Lachen kann Spannungen lösen.
Dankbarkeit zeigen
Bedankt euch für die Mühe der anderen. Das schafft eine positive Atmosphäre.
Konzentriert euch darauf, schöne Momente zu genießen und gemeinsame Erinnerungen zu schaffen.
Alternativen zu traditionellen Abläufen
Wenn bestimmte Traditionen zu Stress führen, überlegt, ob ihr sie anpassen oder weglassen könnt. Z. B. statt eines aufwändigen Festmahls ein einfacheres Menü.
Bescherung mit Wichteln, um den Geschenkestress zu reduzieren.
Kommt es dennoch zum Streit tief durchatmen und besonnen reagieren! Ein wenig Vorbereitung und Flexibilität können helfen, die Weihnachtszeit für alle Beteiligten entspannter und fröhlicher zu gestalten. In diesem Sinne wünsche ich Euch eine wundervolle Vorweihnachtszeit mit all Euren Lieben!
Eure
Britta











