HABEN und SEIN – FROMMe Gedanken!

Wer kennt ihn nicht – den Klassiker von Erich Fromm aus dem Jahr 1976, der einer seiner vielen Bestseller ist. Aber ihn zu verstehen und danach zufriedener und glücklicher zu leben steht auf einem ganz anderen Blatt. Ich selbst habe zu einem späten Zeitpunkt in meinem Leben sein Werk gelesen erst DANACH so richtig verstanden, worauf es wirklich ankommt, vor allem im Hinblick  auf das Thema Konsum, Wertigkeit und Glück. Aber der Reihe nach!

Ich selbst stamme aus einfachen Verhältnissen. In den 60er Jahren bin ich unehelich auf die Welt gekommen und für meine Mutter war es in dieser Zeit immens schwierig, unverheiratet und alleinstehend uns über die Runden zu bringen. Geld war immer knapp. Mein Vater, den ich nie richtig kennengelernt habe, zahlte auch keinen Unterhalt. Finanzielle Knappheit bestimmte immer unser Leben.

Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten stand für mich aber im Heranwachsen schnell fest, dass ich das im Leben eben nicht wollte. Finanzielle Unabhängigkeit, Freiheit, Selbstbestimmung waren mein Hauptziel. Anfang der 80iger Jahre begann ich eine Ausbildung in einer Anwaltskanzlei und startete ab diesem Zeitpunkt so richtig durch. Mein zweiter Vorname war zu dieser Zeit „Abendschule“ und „Weiterbildung“. So landete ich kurze Zeit später im Vorstandssekretariat einer Bank und lernte Ende der 80iger Jahre dort auch meinen ersten Mann kennen, der einen änlichen Werdegang hatte wie ich.

Wir waren fleissig, strebsam, ehrgeizig. Mitte der 90iger Jahre waren wir bereits selbstständig und immens erfolgreich. Aus eigenem Antrieb hatten wir es geschafft finanziell unabhängig zu sein, besassen Immobilien, Firmen und sogar ein zweites Domizil in Florida. Was wir aber nicht bemerkten war, dass wir nach all unserer Strebsamkeit und dem damit einhergehenden Erfolg uns selbst aus den Augen verloren hatten. Sowohl persönlich als auch in der Ehe. Nach 18 Jahren folgte dann die Scheidung.

Das war das erste Mal, dass ich mich mit dem Thema HABEN und SEIN so richtig auseinander gesetzt habe. Natürlich ist es wichtig strebsam zu sein und ein monatliches „Grundrauschen“ zu generieren. Von nichts kommt auch nichts. Aber die Lehren, die ich daraus gezogen habe sind folgende:

Ich definiere mich darüber was ich BIN, nicht was ich HABE. Warum? Alles, was ich habe, kann man mir auch wegnehmen. Daraus schliesst dann folglich, dass ich meiner Identität beraubt werde, wenn Dinge mein Ich repräsentieren. Das, was ich BIN, dagegen kann man mir nicht wegnehmen! Besitztümer und Konsum spielen eine untergeordnete Rolle, vor allem wenn Überfluss im Raum steht. SEIN dagegen ist eine Haltung!

Selbstreflektion und Hinterfragen von Dingen ist manchmal unbequem. Führt aber zu deutlich mehr Glücklichsein im Leben wenn man bereit ist, andere Wege einzuschlagen. Versprochen! NICE-TO-HAVE klingt auch deutlich schöner als MUST-HAVE.

Und mit diesem Wissen und all den Erkenntnissen freue ich mich auf Oktober. Ich habe JA gesagt und freue mich auf die Hochzeit und zweite Ehe!

In diesem Sinne tschüss!

Eure

Britta

von Britta Ahrens 20. Februar 2026
Manchmal gibt es Dinge im Leben, die kommen leise daher – und bleiben dann erstaunlich lange. So ging es mir mit der App Calm. Vor fünf Jahren habe ich sie eher neugierig als überzeugt installiert. Meditation? Achtsamkeit? Klang gut, fühlte sich für mich aber auch ein wenig „zu esoterisch“ an. Heute gehört Calm ganz selbstverständlich zu meinem Alltag. Was Calm für mich so besonders macht: man muss nichts „können“, nichts erreichen, nichts perfekt machen. Ob 10 Minuten Daily Calm, fünf Minuten Atemübung, ein Body Scan vor dem Einschlafen oder eine geführte Meditation für stressige Tage – alles darf, nichts muss. Und genau das tut unglaublich gut. Die Inhalte sind liebevoll gemacht, professionell gesprochen und angenehm unaufgeregt. Keine esoterischen Höhenflüge, sondern bodenständige Unterstützung für echte Ruhe, Fokussierung und auch Freude. Besonders gern mag ich die Daily Calm („10 Minuten Meditation“ und die Schlafgeschichten, die einen sanft ins Land der Träume schubsen. Wer behauptet, er sei „zu alt für Einschlafgeschichten“, hat sie einfach noch nicht ausprobiert 😉 Calm hilft mir, auch zwischendurch innezuhalten und meinen Kopf zu sortieren. Nicht immer, nicht perfekt – aber öfter als früher. Und manchmal reicht das schon. Ein paar bewusste Atemzüge, ein ruhiger Moment, ein kleines Lächeln. Vor allem aber: Klarheit und Präsenz den ganzen Tag! Nach fünf Jahren kann ich sagen: Calm hat mein Leben nicht umgekrempelt. Aber sie hat es weicher, ruhiger, fokussierter und entspannter gemacht. Und somit dazu beigetragen, ein wichtiger Teil in puncto Gesundheit zu sein. Für mich ein absoluter Gamechanger und echter Zugewinn! Und all das für unter 5 € monatlich! Heute also Werbung unbeauftragt und aus voller Überzeugung! Und ihr so? Eure Britta
von Britta Ahrens 13. Februar 2026
Träumen wird oft als weltfremd oder naiv abgetan. Wer träumt, so heißt es, verliere sich in Fantasien statt sich der Realität zu stellen. Doch diese Sichtweise greift zu kurz. Tatsächlich ist Träumen eine der kraftvollsten Formen der Planung. Ich habe schon immer geträumt. Als Kind in einem suboptimalen Umfeld lebend und damit aus Situationen mental flüchtend, als junge Frau mit Bildern von Beziehungen, Job, Freundschaften. Und auch heute träume ich noch. Träumen ist wichtig, zeigt es doch innere Bilder auf, bevor wir in der Lage sind Ziele zu formulieren, einen Plan auszutüfteln und anschließend konkrete Schritte zu gehen. Man stellt sich also vor, wie etwas sein könnte. Dieses „Was wäre, wenn?“ ist kein Zufall, sondern ein kreativer Denkprozess. Träume schaffen einen Möglichkeitsraum, in dem neue Ideen entstehen dürfen – frei von Budgetplänen, Zeitdruck oder äußeren Erwartungen. Träumen bedeutet nicht, die Realität zu ignorieren. Im Gegenteil: Wer träumt, nimmt oft sehr genau wahr, was im eigenen Leben fehlt oder sich anders anfühlen sollte. Träume sind damit auch eine Art innerer Kompass. Sie zeigen eine Richtung an, lange bevor der Weg sichtbar ist. Erst wenn wir wissen, wofür wir losgehen wollen, macht Planung überhaupt erst Sinn. Auch in der Arbeitswelt wird dieser Zusammenhang zunehmend erkannt. Visionen, Zukunftsbilder und „Big Dreams“ sind keine leeren Phrasen, sondern strategische Werkzeuge. Sie motivieren, verbinden Menschen emotional mit Zielen und geben Orientierung in unsicheren Zeiten. Ohne Träume bleibt Planung oft technisch. Korrekt, aber kraftlos. Mit Träumen erhält die Planung erst ihre Seele. Ich glaube, wir unterschätzen Träume, weil sie leise beginnen. Träumen gibt Richtung, Sinn und Energie. Vielleicht ist es an der Zeit, Träumen nicht länger als Gegensatz zur Planung zu sehen, sondern als ihren Ursprung. Träumt ihr auch noch? Eure Britta
von Britta Ahrens 6. Februar 2026
Manchmal passiert etwas scheinbar Banales – ein Kommentar, ein Tonfall, ein Blick und rumms ist sie da, die schnelle innere Reaktion! Von 0 auf 100 binnen einer Sekunde! Der bekannte österreichische Psychiater Viktor Frankl hat den Spruch „Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum“ in die Welt getragen. Und in ihm liegt viel Bemerkenswertes. Ich versuche, nicht mehr so schnell auszuflippen, wenn mich etwas triggert. Nicht, weil mich nichts mehr triggert – sondern weil ich (immer noch) lerne, den Raum zwischen „Reiz und Reaktion“ zu nutzen. Dieser Raum existiert wirklich und bedeutet zunächst, langsamer zu werden. Schon immer war ich von der schnellen Sorte; Reaktionen kamen stets sofort. Das ist nicht immer von Vorteil! Der „Raum zwischen Reiz und Reaktion“ lässt sich aber trainieren. Wir üben, innezuhalten und entscheiden, ob und wie wir reagieren wollen. Diesen Raum zu nutzen heißt nicht, alles zu schlucken oder sich alles gefallen zu lassen. Im Gegenteil. Es heißt, bewusst zu wählen. Will ich jetzt wirklich explodieren – oder ruhig und klar bleiben? Für mich ein Übungsprozess der allerschwersten Sorte! Den Raum bemerken wir oft erst im Nachhinein (wenn es zu spät sein kann). Je besser wir ihn allerdings kennen, desto weniger bestimmen äußere Umstände unser inneres Erleben. Und genau dort beginnt Veränderung und bedeutet, den Moment zu erkennen, in dem der Körper schneller reagiert als der Verstand. Das kann unbequem sein, zwingt er uns doch, kurz innezuhalten, statt impulsiv zu handeln. Und genau deshalb überspringen wir ihn so gern. Früher war der Triggerpunkt mein Startschuss. Heute ist es mein Warnsignal. Ein inneres „Ah, da ist es wieder.“ Das Innehalten ist trainierbar. Man lernt, mit Triggerpunkten umzugehen. Beruflich wie auch privat! Je besser wir sie kennen, desto weniger bestimmen äußere Umstände unser inneres Erleben. Wer kennt’s? Eure Britta
von Britta Ahrens 30. Januar 2026
Während 99,9 % aller Social Media Benutzer die KI vermutlich für Bildoptimierungen oder Hintergründe nutzen, wage ich nun ein Foto, das mich KI-generiert mit 85 zeigen soll. Nun denn Künstliche Intelligenz polarisiert. Für die einen ist sie der Untergang von Kreativität und Wahrheit. Für die anderen ist sie ein Werkzeug, das das Leben einfacher, effizienter und produktiver macht. Wie so oft liegt die Wahrheit vermutlich irgendwo dazwischen. Ja, KI kann Angst machen. Texte entstehen auf Knopfdruck, Bilder wirken täuschend echt, Prozesse werden automatisiert. Die Sorge ist nachvollziehbar – vor allem dort, wo KI unreflektiert eingesetzt wird oder wirtschaftliche Interessen über menschliche Werte gestellt werden. Ein besonders kritischer Punkt zeigt sich auf Social Media. Wir können immer schwerer unterscheiden, was wahr ist – und was nicht. Bilder lassen sich inzwischen so realistisch erzeugen, dass unser Bauchgefühl uns oft im Stich lässt. Deepfakes, manipulierte Inhalte und automatisierte Meinungen verbreiten sich schneller als Fakten. Das ist gefährlich. Nicht, weil KI existiert – sondern weil sie ohne Transparenz, Verantwortung und ausreichende Medienkompetenz genutzt und gezielt eingesetzt wird. Hier zeigt sich klar die Schattenseite. Aber KI ist nicht per se der Feind. Sie kann Zeit sparen oder repetitive Aufgaben übernehmen: In der Medizin hilft sie, Krankheiten früher zu erkennen. In der Bildung kann sie individuelles Lernen fördern. Und auch beim Schreiben oder Denken kann sie ein Sparringspartner sein – kein Ersatz. Was also tun? Ein Teil der Verantwortung liegt bei Plattformen und Politik: klare Regeln, Kennzeichnungspflichten und ethische Leitplanken sind notwendig. Der andere – vielleicht wichtigste – Teil liegt bei uns selbst. Wir müssen wieder lernen, kritisch zu konsumieren und nicht alles teilen, nur weil es empört oder begeistert. KI selbst kann Teil der Lösung sein – beim Erkennen von Fakes, beim Prüfen von Quellen, beim Aufdecken von Manipulation. Eure Britta
von Britta Ahrens 23. Januar 2026
Mitte Januar fühlt sich zumeist anders an als der Anfang des Jahres. Der erste Schwung ist vorbei, die Tage sind noch kurz und man spürt, wie das Tempo des anfänglichen Jahreswechsel-Hypes automatisch langsamer wird. Nicht aus Mangel an Disziplin – sondern, weil es Winter ist. So schlimm? Nööööö! Früher habe ich diesen Punkt oft als langanhaltenden Stillstand gesehen. Noch soooo lange, bis es Frühling wird. Noch soooo lange, bis es abends deutlich heller wird und noch soooo lange, bis es auch spürbar wärmer wird. Heute sehe ich den Januar eher als Einladung. Nicht alles sofort anzugehen. Nicht alles festzulegen. Sondern kurz zu prüfen, wie es mir eigentlich geht. Und mir geht es gut! Der Januar-Blues war gefühlt nie da. Ich merke, dass ich jetzt weniger brauche. Weniger Druck, weniger Pläne, weniger Vergleiche. Dafür mehr Wärme, mehr Ruhe, mehr Dinge, die sich gut anfühlen – in meinem Alltag genauso wie in dem, was ich trage. Und all das völlig losgelöst vom Monat Januar, der somit auch all seine vielen Möglichkeiten entfaltet. Vielleicht ist er genau auch dafür da. Um nicht neu zu werden, sondern wahrhaftiger. Um nicht schneller zu sein, sondern aufmerksamer. Vorankommen fühlt sich gerade nicht laut an, sondern leise und stabil. Das Jahr ist noch lang. Wir müssen nicht alles jetzt entscheiden. Lange Winterabende können ihren ganz eigenen Zauber entfalten – wenn man sie nur lässt! Kennt ihr auch den Januar-Blues? Eure Britta
von Britta Ahrens 17. Januar 2026
Heute nun die Trends für die kommende Saison. Während mich die Farben nicht so angefixt haben, freue ich mich umso mehr auf die Trends. Warum? Wie ihr sicherlich auch habe ich vieles davon bereits im Schrank und mag die verschiedenen Stilrichtungen sehr. Was bleibt ist die Stofffülle. Viel Textur, viel Stoff, viel Bewegung. Ich liebs, zumal die letzten Jahre auch immer von klaren Linien bestimmt waren. Rüschen, Applikationen (vor allem Federn) und vieles andere sorgt für Hingucker. Florale Muster bleiben, auch mit arrangierten Blüten in 3-D-Optik. Auch Fransen finden sich im Frühjahr und Sommer wieder. Viel Tam-Tam, Dynamik und feminine Eleganz. Kleider und Röcke haben immer noch viel Volumen. Ganz weit vorne auch in der kommenden Saison ist der (von mir heiß geliebte) Ballonsaum. Auch als Minirock-Variante. Da bin ich allerdings raus! Ein weiterer Trend sind Hosen unter Röcken und laute Kleider. Laute Kleider? Das sind Kleider, die aufgrund ihres Musters, der Farbe oder der Machart viel Aufmerksamkeit erregen. Nichts für den Alltag, aber trotzdem ein schöner Trend. Auch allover-denim bleibt, vorzugsweise in ungewaschener, dunkler Optik. Zu viel Jeans gibt es also nicht! Die Jacken sind in der kommenden Saison kurz und enden zumeist in der Taille. Oft mit Gummizug. Gilt übrigens auch für den klassischen Anzuglook. Schmuck ist maximalistisch. Soll heißen: Ohrringe und Armbänder sind auffällig. Ketten ebenso, die oftmals sogar das Dekolleté ausfüllen. Und was kommt noch? Taillenfokus, Drapierungen (one Shoulder ganz weit vorn!), Funnelneck und breite Schultern. Auch Streifen und der Preppy Look liegen weit vorn (Rugby-Streifen, Polokrägen etc.), genauso wie Haremshosen. Vieles also, was auch schon im letzten Jahr in war. Last but not least ein paar Hosentrends: Lederhosen (Lederoptik), Anzughosen, weite Hosen (vor allem Marlene Hosen), Utility-Hosen (Alternative zu Cargo-Hosen, aber deutlich weniger Taschen und mit Gummizug). Herrlich! Ich freue mich auf die kommende Saison! Eure Britta
von Britta Ahrens 5. Januar 2026
Seit einigen Wochen steht nun die Farbe des Jahres für 2026 fest: Pantone hat sie mit „Cloud Dancer“ betitelt. Weiß! Liest man Fachartikel darüber, könnte man meinen, eine ganz neue Farbe hätte sich entwickelt mit Interpretationen von über zwei Magazinseiten. Aber: es ist und bleibt Weiß. Eine Nichtfarbe als Farbe des Jahres. Auch schön! Weiß bleibt uns also das ganze Jahr 2026 über erhalten. Das Gute? Dass all die anderen Farben in buntem Mix und kräftigen Nuancen daherkommen und super mit Weiß kombiniert werden können. Insofern gibt es heute einen kleinen Einblick in die neuen Farben. Wie zu jeder Saison gilt auch hier: keine Farbe wurde je neu erfunden. Wir haben viel davon im Kleiderschrank. Und so habe auch ich in meinen unerschöpflichen Fotofundus gegriffen, um die Farbvielfalt bildlich darzustellen. Wie jedes Jahr im Frühjahr – und das ist auch keine Überraschung! – sind wieder Pastelltöne angesagt. Sanfte Gelb-, Rosa-, Lila- und Blautöne. Aber: ein wichtiger Farbtrend wird in der kommenden Saison ein Blau-Grün-Mix werden, den Pantone Transformative Teal genannt hat. Nach den Pastelltönen kommen dann kräftige Akzente hinzu bei den Farben Lila und Orange. Überhaupt spielen die Farben Orange, Rosa, Blau, Grün und Lila eine große Rolle. Was out ist? Grelle, knallige Töne (bis auf ein kräftiges Pink). Auch Naturtöne sind (immer noch) in. Alles und das ganze Jahr über natürlich auch im Mix mit der Farbe des Jahres Cloud Dancer. Überrascht und inspiriert? Ich ehrlich gesagt nicht so. Zum einen trage ich eh was mir gefällt. Zum anderen gerate ich nie in Kaufrausch, wenn es um Farben geht. Bei den Fashion Trends sieht es dann ein wenig anders aus. Und die stelle ich Euch in der kommenden Woche vor!
von Britta Ahrens 2. Januar 2026
Monochrome Outfits gelten gemeinhin als schlicht, reduziert und elegant. Doch gerade in den Wintermonaten können einfarbige Looks nicht nur stilvoll, sondern auch farbenfroh wirken. Ganz gleich ob Neutrals, kräftige Wintertöne oder mutige Color-Pops – Monochromie macht es leicht, klare Linien zu schaffen und dennoch maximale Wirkung zu erzielen. In diesem Beitrag stelle ich wintertaugliche monochrome Outfits vor, die beweisen: Ein Look, eine Farbe – unendlich viele Möglichkeiten. Aber was macht monochrome Winterlooks so besonders? Sie strahlen in der Regel Harmonie und Ruhe aus, ohne langweilig zu sein. Mixt man dann auch noch Materialien (wie z. B. Samt mit Strick) entstehen spannende Looks, obgleich die Farbe gleichbleibt. Intensiver wird der Ausdruck, wenn man zu kräftigen Farben greift. Monochromes Rot strahlt Power aus. Warme Beigetöne lassen den Look edel erscheinen. Schwarz steht zumeist für Eleganz. Auffällig wirken monochrome Outfits in kräftigen, poppigen Farben wie Pink, Royalblau oder gar Violet. Kurzum: Monochrome Outfits sind im Winter nicht nur modern, sondern bieten eine perfekte Bühne für starke Farben und spannende Silhouetten. Ob zurückhaltend oder expressiv – Einfarbigkeit bringt Eleganz in jeden Look und lässt dich mit wenig Aufwand maximal gestylt aussehen. Monochrom ist niemals monoton! Und was ist Eure Lieblingsfarbe für monochrome Looks? Eure Britta
von Britta Ahrens 27. Dezember 2025
Der letzte Monat des Jahres fühlt sich wie ein Zwischenraum an – ein Moment, in dem alles kurz stillsteht, bevor das nächste Kapitel beginnt. Genau dieser Übergang hat für mich immer etwas Magisches. Ich spüre, dass sich ein Kapitel schließt und ein neues sich öffnet. Vielleicht habt ihr ähnliche Gedanken: kleine Rückblicke, vorsichtige Ausblicke, ein bisschen Wehmut und viel stille Hoffnung. In den vergangenen Monaten sind wir gemeinsam durch das Jahr gegangen – jede und jeder auf die eigene Weise, und doch immer mit dem Gefühl, dass wir hier in dieser kleinen Gemeinschaft einander begegnen. Manche von euch haben große Veränderungen erlebt, andere hatten ein Jahr voller Routine. Und genau das verbindet uns. Was ich besonders schön finde: Egal wie unterschiedlich unsere Leben aussehen, wir treffen uns immer wieder hier – neugierig, offen, zugewandt. Und jeder einzelne Gedanke, den ihr mitbringt, jede kleine Beobachtung, jedes Mitfühlen und jedes leise Lächeln, das zwischen den Zeilen auftaucht, macht diesen Ort für mich zu etwas Lebendigem. Vielleicht ist das der schönste Gedanke zum Jahresabschluss: dass wir uns auch im kommenden Jahr begleiten dürfen. Nicht im Sinne großer Vorsätze, sondern eher wie ein gemeinsamer Spaziergang, bei dem sich der Weg nach und nach zeigt. Mit Raum für neue Ideen, für kleine Experimente und für Geschichten, die berühren. Die Zeit zwischen den Jahren sehe ich auch immer als Einladung innezuhalten, auszumisten, aufzutanken und mich gedanklich ein wenig neu auszurichten. Nicht, weil ich muss, sondern weil es mir guttut! Und jetzt? Jetzt freue ich mich auf unbeschriebene Seiten, die es liebevoll zu füllen gilt. Auf die Möglichkeit, neue Routinen zu entwickeln, Perspektiven zu wechseln, Gedanken reifen zu lassen. Darauf, was wir im nächsten Jahr hier teilen werden und den Weg weiterhin ein Stück weit zusammen gehen. Eure Britta
von Britta Ahrens 19. Dezember 2025
Es war der 23. Dezember, spätabends. Durch das Fenster des kleinen Schreibwarenladens fiel das warme Licht auf den frisch gefallenen Schnee. Martha, die Besitzerin, war gerade dabei, ihren Laden für die Feiertage zu schließen. Seit über vierzig Jahren hatte sie hier gearbeitet – zuerst mit ihrem Mann, dann allein. Weihnachten war für sie eine stille Zeit geworden, seit er nicht mehr da war. Beim Aufräumen fand sie einen vergilbten Briefumschlag mit krakeliger Kinderschrift: „An den Weihnachtsmann“. Ein Überbleibsel, dachte sie, von einem Kind, das den Brief nie abgeschickt hatte. Neugierig öffnete sie ihn und las: „Lieber Weihnachtsmann, bitte mach, dass die Menschen wieder lächeln.“ Sie legte ihn vorsichtig beiseite und dachte an all diejenigen, die über die Jahre durch ihre Tür gekommen waren. Wie viele davon wohl gerade nicht mehr lächeln? Am nächsten Morgen entschied Martha etwas zu tun, was sie seit Jahren nicht mehr gewagt hatte: Sie öffnete den Laden. Kein Schild „Geschlossen“. Sie stellte heißen Kakao bereit und hängte ein Schild ins Fenster: „Für alle, die heute nicht allein sein wollen.“ Anfangs kam niemand. Dann klirrte die Türglocke, und ein alter Mann trat ein, kurz danach eine junge Frau und schließlich ein Vater mit seinem kleinen Sohn. Martha bot ihnen Tee an, und sie blieben. Sie sprachen über verlorene Zeiten, kleine Freuden und über Wünsche. Am Abend rieselte leise der Schnee und alle saßen noch da. Martha lächelte. Da bemerkte sie den kleinen Jungen, der plötzlich fragte: „Sind Sie die Frau, die früher hier gearbeitet hat, als man noch Wunschzettel verschicken konnte?“ Martha nickte. „Meine Mama hat hier als Kind einen Brief an den Weihnachtsmann geschrieben und ihn aus Versehen im Laden liegen lassen.“ Martha sah ihn an, lächelte und dachte, dass ihr Wunsch wohl doch in Erfüllung gegangen ist! Und in diesem Moment, als draußen die Kirchenglocken zu läuten begannen, wusste sie, dass manche Briefe nicht per Post ankommen müssen – nur im richtigen Herzen. Autor unbekannt! Lasst uns an Weihnachten viele Lächeln in die Gesichter zaubern. Eure Britta